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Nahe Zeitung, 28.02.2005

Auf die Agentur einwirken
Ausbildungsbörse: Noss will Absage der Behörde nicht hinnehmen

KREIS BIRKENFELD. Fassungslos nimmt auch der Landtagsabgeordente Hans Jürgen Noss zur Kenntnis, dass sich die Agentur für Arbeit, das frühere Arbeitsamt, aus der Organisation der Ausbildungsbörse am 1. und 2. Juli für junge Leute verabschiedet hat (wir berichteten). Als Grund nennt die Behörde eine Umstrukturierung. In einem Schreiben an Landrat Axel Redmer kündigt der Abgeordnete an, sich in Mainz für eine Teilnahme der Agentur stark zu machen und bittet den Landrat um Unterstützung:
"Angesichts der schwierigen Ausbildungssituation im Landkreis Birkenfeld halte ich dieses Vorgehen für nicht hinnehmbar. Es kann nicht sein, dass die Behörde, die hauptverantwortlich für die Vermittlung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen ist, sich mit dem Hinweis auf innerbetriebliche Umorganisationen aus ihrer ureigensten Verantwortung stehlen will", beklagt Noss.
Begründet wird dieser Schritt damit, dass die Agentur für Arbeit in Idar-Oberstein bis zum 15. Juli umstrukturiert werden soll und daher nicht in der Lage sei, die erforderlichen Organisationsarbeiten für die Ausbildungsbörse zu organisieren. "Ich bitte Sie, Ihren ganzen Einfluss bei der Agentur für Arbeit geltend zu machen, damit diese Entscheidung revidiert wird", so Noss, der dies auch in Mainz tun will.
Wirtschaft und Politik, vor allem aber der Sachverstand der Agentur für Arbeit seien gefordert, um den Jugendlichen im Landkreis Birkenfeld die dringend notwendigen Ausbildungsplätze und damit Perspektiven für die Zukunft zur Verfügung zu stellen. "Entsprechend sollte gehandelt werden", fordert der Landtagsabgeordnete.