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Nahe Zeitung, 27.07.2005

Anhörung in Mainz geplant
SPD-Landtagsfraktion besuchte Stefan-Morsch- und Elisabethstiftung

BIRKENFELD. Der Arbeitskreis Gesundheit der SPD-Landtagsfraktion besuchte auf Anregung des Landtagsabgeordneten Hans JürgenNoss die Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld.

Wie der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Emil Morsch, den interessierten SPD-Gesundheitspolitikern mitteilte, verfügt die Stiftung mit mehr als 300 000 registrierten Spendern mittlerweile über die zweitgrößte Datei für Knochenmarkspender in Deutschland. Mittlerweile hat die Stiftung, wie die Gäste von Emil Morsch erfuhren, auch eines der größten und modernsten Labore in Europa.

Bei einem Rundgang durch das Labor erläuterte Dr. Angelika Himmel, die ärztliche Direktorin der Stiftung, die einzelnen Schritte, die für die Typisierung eines Spenders erforderlich sind. Ernst-Günter Brinkmann, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion zeigte sich, ebenso wie die übrigen Mitglieder des Arbeitskreises, von dem hohen Leistungsvermögen der Stiftung beeindruckt. Zum Abschluss des Besuches in der Stefan-Morsch-Stiftung ging die Landtagsabgeordnete Marianne Grosse mit gutem Beispiel voran: Sie ließ sich typisieren und in die Spenderdatei aufnehmen.

Beim einem anschließenden Besuch in der Elisabeth-Stiftung, bei dem die Mitglieder des Arbeitskreises von Landrat Axel Redmer und Bürgermeister Manfred Dreier begleitet wurden, stand das Berufsförderungswerk im Mittelpunkt. Verwaltungsratsvorsitzender Wolfgang Hey erläuterte, dass in der Stiftung rund 30 verschiedene Berufsausbildungsgänge angeboten werden. Dafür seien zirka 600 Ausbildungsplätze für Menschen, die ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, vorhanden.

Durch finanzielle Kürzungen seitens der Kostenträger sei die Zahl der Rehabilitanden stark rückläufig, führte Hey aus. Hans Jürgen Noss wies in diesem Zusammenhang auf die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Elisabeth Stiftung hin, die eine der größten Arbeitgeber im Kreis sei. Ernst Günter Brinkmann betonte abschließend, dass die SPD-Landtagsfraktion die Problematik erkannt habe und sich damit beschäftigen werde. So soll es zu diesem Thema eine Anhörung in Mainz geben, zu der auch Vertreter der Elisbeth-Stiftung eingeladen werden.