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Nahe Zeitung, 27.01.2005

Mehr als nur 40 Dienstposten
Körper und Noss für Erhalt der Fahrschule in der Heinrich-Hertz-Kaserne

BIRKENFELD. Für einen Erhalt der Bundeswehr-Fahrschule in der Heinrich-Hertz-Kaserne will sich der Parlamentarische Staatsekretär im Bundesinnenministerium, Fritz Rudolf Körper, zusammen mit dem Birkenfelder Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss einsetzen.
Im Rahmen der Stationierungsentscheidung der Bundeswehr vom November vergangenen Jahres sollte die Einheit bis spätestens 2008 aufgelöst werden. Bei einem Zusammentreffen mit Interessensvertretern der Bundeswehr konnten sich die beiden Abgeordneten ein Bild von den infrastrukturellen Gegebenheiten machen. So gehören beispielsweise allein acht von insgesamt zwanzig Gebäuden der Kaserne am Stadtrand von Birkenfeld zum Kraftfahrausbildungszentrum (KfAusbZ). Von einer Auflösung betroffen wären nicht nur über vierzig Dienstposten beim Stammpersonal, sondern auch 115 Lehrgangsteilnehmer, die praktisch ständig vor Ort sind.
"Mit einer Schließung der Fahrschule wäre mittelfristig auch die Existenz des gesamten Standortes gefährdet" erklärte Fritz Rudolf Körper.
Im Vergleich zu anderen Standorten mit Fahrschulen befindet sich Birkenfeld im vorderen Bereich. So sind die technischen und ausbildungsrelevanten Standortfaktoren in Birkenfeld optimal für den Betrieb einer Fahrschule. Auch beurteilte das Wehrbereichskommando in Mainz bei einer routinemäßigen Überprüfung die Birkenfelder Verhältnisse in allen Punkten als "einwandfrei".
Körper und Noss haben sich deshalb an den zuständigen Bundesminister der Verteidigung, Dr. Peter Struck, gewandt, mit der Bitte, die aus ihrer Sicht nur schwer nachvollziehbare Entscheidung nochmals zu überdenken. Mit einer Schließung der Fahrschule wäre mittelfristig auch die Existenz des gesamten Standortes gefährdet, geben Körper wie Noss zu bedenken.