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Nahe Zeitung, 22.04.2005

Robuster Neuzugang für die Allee der Selbsthilfe

Regionalgruppe Idar-Oberstein der Parkinson-Vereinigung pflanzte mit prominenter Hilfe eine Winterlinde an der Wildenburg

KEMPFELD. Mit einer Winterlinde erweiterte die Regionalgruppe Idar-Oberstein der Deutschen Parkinson Vereinigung den Baumbestand in der "Allee der Selbsthilfegruppen" an der Wildenburg. Die Baumpflanzung zum Beginn der Wachstumsperiode, zu der die Diplom-Sozialarbeiterin des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung Birkenfeld, Hildegard Höttemann, gemeinsam mit der Regionalgruppe eingeladen hatte, steht symbolisch für den Zusammenhalt und den Erfahrungsaustausch der Selbsthilfegruppen im Kreis Birkenfeld.
Der Schirmherr, Idar-Obersteins Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth, bezeichnete die rund 20 Selbsthilfegruppen im Kreis Birkenfeld als wichtige Säulen im Gesundheitswesen. Die Parkinson-Regionalgruppe habe innerhalb dieser Organisation eine fantastische Entwicklung genommen. Landrat Axel Redmer verknüpfte mit der Baumpflanzung die Hoffnung, dass damit das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Selbsthilfegruppen weiter gestärkt werde.
"Diese Arbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden", unterstrich der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Noss seinerseits das Engagement in den Selbsthilfegruppen. Deren Sprecher im Kreis Birkenfeld, Albin Scheuring, blickte zurück auf die erste Pflanzaktion an der Wildenburg am Weltstomatag 1999. "Inzwischen haben sich einige Nachahmer gefunden - sogar im Ausland", freute sich Scheuring über die Resonanz auf die Aktivitäten im Kreis Birkenfeld. Als robusten Baum, der sich dem rauen Klima an der Wildenburg bei Kempfeld anpasst, beschrieb die Leiterin der Parkinson-Regionalgruppe, Karola Ruppenthal, die Winterlinde.