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Nahe Zeitung, 21.09.2005

Der Weg für die neue Halle ist frei

Innenministerium stellt den sehnlichst erwarteten Zuschuss in Aussicht - MdL Noss überbrachte Stadtspitze die frohe Botschaft

Zwar fehlt noch der Bewilligungsbescheid: Aber das Innenministerium in Mainz hat jetzt den sehnlichst erwarteten Zuschuss für die neue Multifunktionshalle im Gewerbepark Nahetal zumindest schon mal "in Aussicht gestellt".

IDAR-OBERSTEIN. Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss überbrachte Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth und dem Beigeordneten Helmut Schneider gestern im Stadthaus die frohe Botschaft: Das Innenministerium hat seine Bereitschaft signalisiert, die rund 5,4 Millionen Euro teure neue Halle im Gewerbepark Nahetal mit einem Zuschuss in Höhe von 80 Prozent zu fördern.

In einem Gespräch mit Innenminister Karl Peter Bruch und Staatssekretär Hendrik Hering habe er auf diesen positiven Zwischenbescheid gedrängt, berichtete Noss. Mit entscheidend sei dabei die Bedeutung der Schmuck- und Edelsteinindustrie für die Region gewesen. Wobei die neue Halle, die über eine Nutzfläche von 4000 Quadratmetern verfügt, aber nicht nur für die Intergem gebaut werde, wie Noss und Machwirth gegenüber der Nahe-Zeitung deutlich machten.

Der Minister will den Bewilligungsbescheid im Oktober persönlich übergeben. Der ideale Termin dafür wäre die Eröffnung der Intergem am Freitag, 30. September, gewesen. Doch da weilt Bruch mit Ministerpräsident Beck in den USA. "Die Multifunktionshalle wird das Highlight im Gewerbepark", freute sich OB Machwirth, der Hans-Jürgen Noss ausdrücklich für dessen Einsatz dankte. "Es gibt wohl kaum ein Projekt, dass so oft geprüft wurde", sagte der OB im Hinblick auf die lange Wartezeit. Er geht davon aus, dass die Stadt als Bauherr im Frühjahr beginnen kann. "Es wird ein Funktionsbau ohne jeden Schnickschnack", kündigt er an.

Betreiber: Keine Bedenken

Als Betreiber soll die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Pirmasens (MVP) fungieren, deren Konzept nicht nur die Stadtspitze überzeugt hat. Mit den von ihr zu entrichtenden Pachteinnahmen will die Stadt Zins und Tilgung für ihren Anteil an den Baukosten bezahlen. "Dem Betreiber muss es in eigener Verantwortung gelingen, auf Dauer schwarze Zahlen zu schreiben", unterstreicht Bei-geordneter Helmut Schneider. Wobei vom Konzert bis zur Tagung viele Veranstaltungen in der neuen Halle denkbar sind, zu deren Infrastruktur auch rund 650 Parkplätze gehören. Kai-Uwe Hille, der Projektbeauftragte der MVP für die Intergem, jedenfalls hat keine Bedenken, die Halle kostendeckend zu betreiben. "Das bringt die Region einen großen Schritt nach vorn", ist er überzeugt. Das Einzugsgebiet reicht nach seiner Einschätzung von Birkenfeld bis Bad Kreuznach.

"Das ist toll. Mir fällt ein dicker Stein vom Herzen", reagierte Jochen Müller, Vorsitzender der Messegesellschaft, auf die Nachricht. "Es wurde aber auch höchste Zeit, dass wir Klarheit bekommen." Er erwartet von der neuen Halle ("Schön wäre, wenn sie schon zur Intergem 2006 fertig wäre") einen Schub für die Intergem, sieht sie aber auch als Entwicklungschance für die ganze Region. "Das ist auf jeden Fall ein positives Signal."

Freude auch bei Werner Fürstenberg-Franzmann, dem Vorsitzenden des Messevereins: "Jetzt können wir uns endlich professionell präsentieren." Nachdem die Entscheidung auf der politischen Ebene "lange hinausgezögert wurde", werde jetzt nicht nur die Intergem profitieren, sagt er mit Blick auf das bereits erstellte Betreiber-Konzept, von dem er geradezu begeistert ist. (kuk)