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Nahe Zeitung, 18.05.2005

Naturbad als Pilotprojekt?
Dezernent Schneider traf sich mit Staatssekretärin Jacqueline Kraege

IDAR-OBERSTEIN. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Noss bewältigte der zuständige Dezernent der Stadtwerke, Helmut Schneider, bei einem Besuch bei Staatssekretärin Jacqueline Kraege im Ministerium für Umwelt und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz ein umfangreiches Gesprächsprogramm.
Dieses Gespräch war auf Vermittlung des SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Noss zustande gekommen. Schneider informierte die Staatssekretärin über die Realisierung des Wasserversorgungskonzeptes.
Die Wasseraufbereitungsanlage der Steinbachtalsperre mit einem Kostenvolumen von 7 bis 8,5 Millionen Euro befinde sich im Endstadium der Planungsphase. Mit dem Beginn der Baumaßnahme könne noch im Jahr 2005 gerechnet werden. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Sicherstellung der Wasserversorgung für die Stadt Idar-Oberstein und für die gesamte Region.
Bei Trockenperioden, aber auch, um notwendig werdende Instandsetzungsarbeiten an der Steinbachtalsperre durchführen zu können, sei dies über einen Anschluss an die Primstalsperre möglich. Dazu sei es notwendig, mit hohem Kostenaufwand, etwa elf Millionen Euro, überörtliche Leitungen zu verlegen. Dazu kämen noch die Kosten der Beteiligung für die Bereitstellung des Wassers aus der Primstalsperre. Schneider bat Staatssekretärin Kraege, diese Vorhaben zu unterstützen.
"Im Sinne einer zukünftig ökologisch und ökonomisch sinnvollen öffentlichen Wasserversorgung der Stadt Idar-Oberstein und der umgebenden Region unterstütze ich grundsätzlich die Überlegungen für eine weitere Erhöhung der Versorgungssicherheit", sagte Kraege.
Dies könne beispielsweise durch den Bau einer leistungsfähigen Rohwasserleitung zwischen der saarländischen Primstalsperre und der Steinbachtalsperre geschehen.
Mehr Gemeinden beteiligen
Aufgrund des demografischen Wandels sei allerdings nicht nur die dauerhafte Trinkwasserversorgung der Stadt sicherzustellen, sondern es müsse auch geprüft werden, ob sich aus Kostengründen noch weitere Gemeinden im Landkreis Birkenfeld und darüber hinaus an dem Verbundprojekt beteiligen könnten, betonte sie. Dies wurde vom SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Noss nachhaltig unterstützt, der weiter ausführte, dass die gesamte Region ein Interesse an der Verbesserung der Versorgungssicherheit habe.
Schneider informierte die Staatssekretärin weiter darüber, dass die Kläranlage Siesbachtal, an die auch Bereiche der Verbandsgemeinden Herrstein und Birkenfeld angeschlossen sind, neu gebaut würde. Mit dem Baubeginn sei etwa Mitte September zu rechnen.
Er lade die Staatssekretärin zu diesem Spatenstich bereits schon jetzt ein, erklärte Schneider. Jacqueline Kraege sagte grundsätzlich zu. Der Dezernent berichtete über den Sachstand des Neubaues des Naturbades in Tiefenstein. Er bat die Staatssekretärin zu prüfen, ob es nicht als weiteres Pilotprojekt des Landes dienen könne.
Das Gespräch im Ministerium schloss ab mit der Information über den Stand des FFH-Verträglichkeitsverfahrens für das beabsichtigte Kombibad am Standort Kammerwoog. Mit Ministerialbeamten wurde über den Hochwasserbereich dort gesprochen