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Nahe Zeitung, 13.06.2005

Große Mehrheit für Hans Jürgen Noss

SPD-Delegiertenkonferenz schickt den Landtagsabgeordneten wie erwartet auch 2006 ins Rennen

IDAR-OBERSTEIN. Der SPD-Kreisverband demonstriert Geschlossenheit: 98 der 108 erschienenen Delegierten (sieben Nein-Stimmen, drei Enthaltungen) votierten in geheimer Abstimmung bei der Wahl des Bewerbers für die Direktkandidatur im Landtagswahlkreis 19 für Hans Jürgen Noss. Der Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende war der einzige Bewerber.

Noss selbst hatte angesichts des anstehenden Doppel-Wahlkampfs für Geschlossenheit geworben: "Nur gemeinsam werden wir erfolgreich sein." Anders als der politische Gegner stehe die SPD geschlossen hinter ihrem Spitzenkandidaten Kurt Beck. Es werde einen Wahlkampf ohne Erholungspause geben, vom 1. Juli 2005 bis zum März 2006, warnte Noss, der nicht nur um Unterstützung für sich selbst, sondern auch für den Bundestagskandidaten Fritz Rudolf Körper bat: "Für den Landtagswahlkampf brauchen wir ein gutes Bundestags-Wahlergebnis".

Der Innenstaatssekretär selbst hatte zuvor von der "schwierigen Zeit in Berlin" berichtet. Die Bundesregierung habe einen großen Fehler gemacht: "Wir haben die Menschen nicht mitgenommen - mit Herz und Verstand." Es sei nicht gelungen zu vermitteln, was die Schröder-Mannschaft "trotz der schwierigen Erblast und der hohen Schuldenbelastung durch die Kohl-Ära" Positives bewirkt habe. So stünden im März 2005 1,48 Millionen mehr Arbeitsplätze in Deutschland zu Buche als im März 1998. Im Zusammenhang mit dem Landtagswahlkampf rief Körper in Erinnerung, das Land Rheinland-Pfalz habe "seit Schröder über die Quote hinaus Mittel erhalten".

Der Stadtbezirksvorsitzende Udo Hüster - in Abwesenheit von Landrat Axel Redmer Quasi-Hausherr in der Weierbacher Hessensteinhalle - rief die Genossen in Berlin und im Kreis Birkenfeld dazu auf, "hausgemachte Schlachtfelder zu verlassen und uns wieder den wirklichen Aufgaben zu stellen".

Mehrere Redner - darunter die Bürgermeister Volkmar Pees, Manfred Dreier, Klaus Beck sowie der Versammlungsleiter und Beigeordnete der Stadt Idar-Oberstein, Helmut Schneider, hatten Noss "hervorragende Arbeit" bescheinigt: "Er ist immer da, wenn wir ihn brauchen und hat einen kurzen Draht zum Bürger" (Beck). Laut Pees merke man der SPD-Landtagsfraktion bereits die stärkere kommunalpolitische Prägung durch die Arbeit von Noss an.

Als Ersatzkandidatin wählten die Delegierten mit 85 Ja-Stimmen (17 Nein und vier Enthaltungen) Heidi Kirstein aus Idar-Oberstein. (sc)