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Nahe Zeitung, 13.05.2005

Intervention trug Früchte
Land stockte den Zuschuss zur Sanierung des Rohrbacher Gemeinschaftshauses um 6000 Euro auf

In Angriff nehmen können die Rohrbacher die dringend erforderliche Sanierung ihres Gemeinschaftshauses: Auf Fürsprache von MdL Noss erhöhte die Landesregierung den Zuschuss um 6000 auf 21 000 Euro. Damit kann die finanziell arg gebeutelte Heidegemeinde das Vorhaben schultern.

ROHRBACH. "Wir sind sehr froh, dass der Zuschuss aufgestockt wurde", kommentierte der Rohrbacher Ortsbürgermeister Bernhard Sauer die Nachricht, die ihm der SPD-Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss überbrachte: Statt mit den ursprünglich bewilligten 15 000 unterstützt das Land die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses mit 21 000 Euro. Zwar hatte die Gemeinde zunächst sogar 28 000 Euro beantragt, aber dann wurde das Maßnahmenpaket auf das Allernotwendigste zusammengestrichen.

Duo im Ministerium
Einen Eigenanteil von 20 000 Euro hätte die Kommune angesichts ihrer prekären Haushaltslage nicht tragen zu können, betont Sauer. Daher wandte sich der Christdemokrat an den Wahlkreisabgeordneten. Zusammen mit Volkmar Pees, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder, sprach Noss im Innenministerium vor und machte sich für eine Aufstockung des Zuschusses stark. Erfolgreich, wie sich jetzt zeigt, denn der rheinland-pfälzische Innenminister Karl-Peter Bruch informierte den Parlamentarier, dass das Land den Zuschuss aus Mitteln des Investitionsstocks um 6000 Euro erhöht. "Damit kommen wir klar: In diesem Umfang können wir die Restmittel aufbringen", zeigt sich Sauer erleichtert, der die Kosten auf 35 000 Euro beziffert. Folglich hat die Gemeinde 14 000 Euro zu berappen.
In seiner nächsten Sitzung am 24. Mai legt der Gemeinderat die genaue Vorgehensweise fest, kündigt Sauer an: "Wir müssen klären, welche Maßnahmen wir in Eigenleistung ausführen können und welche ausgeschrieben werden." Außerdem gehe es darum, den zeitlichen Rahmen abzustecken, wobei "wir auf jeden Fall im Laufe des Jahres fertig werden wollen".

Verletzungsgefahr
Um das jährlich für etwa 20 private Aktivitäten genutzte Gebäude weiterhin nutzen zu können, wird das Vorhaben in Abschnitte gegliedert, die die bereits terminierten Veranstaltungen berücksichtigen: "Während der Arbeiten in den Nebenräumen steht der Saal weiter zur Verfügung." Dort müssen Estrich und Fliesen auf einer Fläche von acht mal drei Metern erneuert werden. Wegen der Verletzungsgefahr sieht der "OB" dringenden Handlungsbedarf. Ein weiteres "Sorgenkind" ist die Küche, die "nicht dem heutigen Standard entspricht", wie Noss bei der Ortsbesichtigung im Februar feststellen musste. Insbesondere fehlt ein Dunstabzug. Darüber hinaus ist das Dach undicht: "Wir brauchen unbedingt ein neues Fenster."
Wie bereits beim Abriss un Neubau der Stützmauer vor dem Gemeinschaftshaus - nur noch das Geländer fehlt - hofft das Dorfoberhaupt wieder auf starkes Engagement der Bürger - die Ratsmitglieder stehen ohnehin in vorderster Front. Weitere Pläne verbieten sich allein schon aus Geldmangel. (ks)