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Nahe Zeitung vom Freitag, 21. Februar 2014

SPD sieht sich in der Messe um
Infobesuch Krisengerede ist „wenig hilfreich“


M Idar-Oberstein. Die SPD-Kreistagsfraktion besuchte die Messe Idar-Oberstein, um sich über die vielfältigen Aktivitäten der Gesellschaft zu informieren. Geschäftsführer Kai-Uwe Hille begrüßte die Kommunalpolitiker. Er betonte, dass die Messe ausstattungmäßig und räumlich optimal auf den Bedarf verschiedenster Veranstaltungen vorbereitet sei. Rund 4000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in drei Hallen und 450 Quadratmeter im Foyer böten Ausstellern und externen Veranstaltern hervorragende Möglichkeiten, ihre Erzeugnisse und Leistungen zu präsentieren. Mittlerweile sei die Messe weit über Deutschland hinaus bekannt, wobei er hier insbesondere die Intergem anführte.
Vom Aufbau bis zum Abbau einer Messe werden, außer bei der Intergem, alle Arbeiten ausschließlich von eigenen Mitarbeitern durchgeführt. Die Gesellschaft verfügt über vier Vollzeit- und zwei Teilzeitkräfte sowie einen Auszubildenden. „Vieles, was wir machen“, so Hille, „ist letztlich nur möglich, weil wir es mit eigenen Kräften durchführen und die Mitarbeiter engagiert arbeiten.“ Die Messe Idar-Oberstein hat 24 Gesellschafter, darunter der Messeverein, die Stadt Idar-Oberstein, der Landkreis Birkenfeld sowie namhafte Firmen aus der Region.
Hille und OB Zimmer machten deutlich, dass es für die Gesellschaft nicht immer einfach sei, Messen und Veranstaltungen nach Idar-Oberstein zu holen. Die Messe habe zwar weit über die Region hinaus bei Veranstaltern und Besuchern einen guten Ruf, dennoch sei es bei den vorhandenen Strukturen nicht immer leicht, ausreichend potenzielle Kunden zu gewinnen. Mit den neuen Messen Mineralienwelt, Kostbar, Sag ja und Tattoo Convention habe man gezeigt, dass Entwicklungschancen vorhanden sind. Als wenig hilfreich bezeichneten beide das immer wieder aufkommende Krisengerede über die Probleme der Messegesellschaft. Hier sollten sich alle Verantwortlichen solidarisch zeigen, um das große Potenzial in seiner ganzen Bandbreite auszuschöpfen.
Der Fraktionsvorsitzende Hans Jürgen Noss und Uwe Weber, Bürgermeister der VG Herrstein, unterstrichen, dass die Messe für die gesamte Region und die heimische Wirtschaft ein wichtiges Aushängeschild darstelle und mithelfen soll, den Standort Landkreis Birkenfeld bekannt zu machen. Die rund 250 000 Besucher, die bisher die verschiedenen Messen und Veranstaltungen in der Messe besucht haben, seien wichtige Botschafter und Multiplikatoren für die gesamte Region und ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.