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Nahe Zeitung vom Mittwoch, 22. Mai 2013

Vorstände der SPD zu Gast
Hahn stand im Fokus des Gesprächs

M Flughafen Hahn. Zu einem Informationsaustausch mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz, dem Geschäftsführer der FFHG, Heinz Rethage, und Vertretern des Betriebsrates trafen sich Mitglieder der fünf SPD-Kreisvorstände rund um den Hahn. Im Mittelpunkt des Gespräches standen die jüngsten Entwicklungen am Hahn. Lewentz betonte, dass mit der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes durch den Landtag dem Hahn die Perspektive gegeben werde, sich zukunftssicherer aufzustellen, wobei, wie er weiter betonte, noch einige schwierige Aufgaben zu bewältigen seien. Er machte auch deutlich, dass alle weiteren Überlegungen und Entwicklungen in enger Abstimmung mit der EU-Kommission erfolgen müssten.
Die örtliche Abgeordnete Bettina Brück kritisierte in diesem Zusammenhang die Haltung der CDU-Opposition im Landtag, den Nachtrag abzulehnen. Der Geschäftsführer Heinz Rethage kündigte an, bis zum Sommer ein Konzept vorzulegen, welches die wirtschaftlichen Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten für den Hahn aufzeigen solle.
Er wolle dieses Konzept in enger Koordination mit dem Betriebsrat erstellen. Seine Ankündigung, es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben, wurde sowohl von den Mitgliedern des Betriebsrates wie auch von den SPD-Vertretern mit großer Zustimmung zur Kenntnis genommen. Manfred Klingel, Bürgermeister der Ortsgemeinde Rhaunen, Rudolf Kronz und Arnold Scherer zeigten in dem Gespräch die wichtige Rolle des Hahns für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Hunsrücks auf. Wie sie betonten, müsse jetzt mit Hochdruck an der Zukunftssicherung des Hahns gearbeitet werden, gleichzeitig mahnten sie aber auch an, dass endlich Schluss damit sein müsse, dass der Hahn aus politischem Kalkül heraus „schlechtgeredet“ werde. Wie der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss betont, sei es sinnvoll, die konstruktive Zusammenarbeit der SPD auf dem Hunsrück auch weiterhin zum Wohle der Beschäftigten auf dem Hahn und der Menschen in der Region fortzusetzen.