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Nahe Zeitung vom Dienstag, 3. Dezember 2013

SPD will Sperrmüllentsorgung verbessern
Höhere Abschöpfungsquote der Wertstoffe angestrebt


M Kreis Birkenfeld. Die anhaltenden Beschwerden über die Sperrmüllentsorgung im Landkreis Birkenfeld nahm die SPD-Kreistagsfraktion zum Anlass, dieses Thema in der jüngsten Fraktionssitzung zu diskutieren. Die Wortmeldungen machten deutlich, dass dieses Thema im gesamten Kreis Birkenfeld für Unmut sorgt.
Nach Auffassung von Elfi Retzler ist es an der Zeit, für Lösungen zu sorgen. Fritz Marx und Manfred Nieland berichteten, dass die Sperrmüllentsorgung schon mehrfach im Werksausschuss angesprochen wurde und man sich dort parteiübergreifend einig ist, das derzeitige Verfahren zu ändern. Sperrmüllfledderer, häufig aus osteuropäischen Staaten, sind tage- und nächtelang unterwegs, um den herausgestellten Sperrmüll nach Verwertbarem zu durchstöbern. Dabei hinterlassen sie häufig ein Bild der Verwüstung.
Fledderer hinterlassen Chaos
Dies wird noch dadurch verstärkt, dass der eingesammelte Sperrmüll an Sammelpunkten nochmals sortiert wird und die nicht brauchbaren Teile einfach liegen gelassen werden, betonte Volkmar Pees. Helmut Schott ergänzte, dass durch den Verlust der eingesammelten Wertstoffe und die erforderlichen Aufräum- und Abfuhrarbeiten hohe finanzielle Einbußen entstehen, die zu Beitragserhöhungen führen können. Der Fraktionsvorsitzende Hans Jürgen Noss betonte, dass eine Verbesserung des Systems dringend erforderlich sei.
Die SPD-Mitglieder des Werksausschusses wollen die Werkleitung bitten, sich in anderen Landkreisen zu informieren, wie diese ihre Sperrmüllentsorgung organisiert haben. Die Sozialdemokraten unterstreichen, dass die Fraktion für jede geeignete Änderung der Sperrmüllentsorgung offen sei, sofern dadurch eine bessere Abschöpfungsquote der Wertstoffe durch den AWB erreicht wird und die mit der Sperrmüllfledderei verbundenen Verwüstungen verhindert werden.
Beiträge sollen stabil bleiben
Dabei müssen nach Ansicht von Noss natürlich auch die finanziellen Belastungen für die Beitragszahler im Auge behalten werden. Marx und Nieland versprachen, dieses Anliegen mit Nachdruck in der nächsten Sitzung des AWB anzugehen.