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Nahe-Zeitung, 23.06.2012

Größtmögliche Akzeptanz erreichen
Nationalpark SPD-Kreistagsfraktionen von Birkenfeld und St. Wendel haben gemeinsame Sitzung vereinbart

M Birkenfeld. Der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss und der Herrsteiner VG-Bürgermeister Uwe Weber (beide SPD) begrüßen die klaren Worte von Umweltstaatssekretär Thomas Griese zum Nationalpark im Hochwald bei einem internen Treffen mit Kommunalpolitikern in Birkenfeld.

Der Staatssekretär habe dabei bekräftigt, dass der Hochwald die erste Adresse für die Einrichtung eines Nationalparks sei. Ein eventueller Eintritt des Soonwalds in die Dialogphase sowie der Start der eigentlichen Bürgerbeteiligung im Soonwald sei nur in Abstimmung und im Einvernehmen mit den verantwortlichen Politikern im Hochwald möglich. Noss und Weber betonen, dass sie diese Aussagen als Auftrag begreifen, die Dialogphase im hiesigen Raum möglichst schnell und zielorientiert zu starten. Dabei setzen beide auf eine große Beteiligung der Bürger.

Wie sich bei der Einrichtung anderer Nationalparks gezeigt habe, sei es von großer Bedeutung für den Erfolg, dass dieser in wesentlichen Bereichen von der Region entwickelt werde. Für noch bestehende Fragen sollten möglichst schnell Antworten gefunden werden, um eine große Akzeptanz und Unterstützung für den Nationalpark zu finden. Wie Noss betonte, sei es weiter wichtig, jetzt auch die saarländischen Kommunen, die sich in den Nationalpark einbringen wollen, möglichst schnell „an Bord zu nehmen“, um eine einheitliche Vorgehensweise zu ermöglichen.

Die SPD-Kreistagsfraktionen von Birkenfeld und St. Wendel haben daher für die nächsten Tage eine gemeinsame Sitzung vereinbart, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Noss und Weber sind überzeugt, dass ein grenzüberschreitender Nationalpark einen besonderen Reiz hat und daher einen zusätzlichen Pluspunkt für dessen Einrichtung im Hochwald darstellt. Beide Politiker stellten weiter fest, dass es wichtig wäre, wenn sich die Region möglichst geschlossen für den Nationalpark einsetze, um diese sich bietende Chance für eine Weiterentwicklung des Kreises zu nutzen.