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Nahe-Zeitung, 10.04.2012

SPD: Mitglieder sind zu Nationalpark gefragt
Region Eifeler Erfahrungen zeigen Weg zum Erfolg

M Kreis Birkenfeld. Schon seit Wochen beschäftigt das Thema Nationalpark die Bürger. Der Kreistag hat am 30. Januar sein grundsätzliches Interesse an der Einrichtung eines Nationalparks im Bereich Hochwald-Idarwald bekundet. Auch in etlichen Ortsgemeinderäten stand das Thema auf der Tagesordnung, wobei überwiegend eine positive Einstellung zu einem Nationalpark deutlich wurde.

Die Kreis-SPD hat, wie Vorsitzender Hans Jürgen Noss mitteilt, inzwischen alle Gliederungen der Partei im Kreis angeschrieben und gebeten, die Einrichtung eines Nationalparks mit den Mitgliedern zu diskutieren und sich möglichst bis Ende April eine Meinung zu bilden. Wie Uwe Weber betont, ist es Ziel, alle Mitglieder mitzunehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in den Entscheidungsprozess einzubringen.

Noss informierte zudem, dass der Kreisverband am 29. März eine Informationsfahrt zum Nationalpark Eifel durchgeführt und zwei Tage später im Gemeinschaftshaus in Niederhambach einen Informationsabend veranstaltet hat. Die Reaktionen auf beide Veranstaltungen schätzt der stellvertretende Kreisvorsitzende Volkmar Pees als überwiegend positiv ein. Wie Noss weiter ausführt, komme es jetzt darauf an, mit dem zuständigen Ministerium in Mainz in einen erfolgsorientierten Dialog zu treten.

Der Leiter des Nationalparks Eifel, Henning Walter, hat laut Noss sehr deutlich gemacht, dass es wichtig sei, eigene Vorschläge für die Gestaltung des Nationalparks zu unterbreiten. Es habe nach Meinung von Uwe Weber wenig Sinn, auf Vorschläge der Landesregierung zu warten. Selbst Gestalten bildet nach seinen Worten die beste Voraussetzung dafür, dass der Nationalpark ein Erfolg werden kann. Dass es nur mit der finanziellen Unterstützung des Landes gelingen wird, den Nationalpark attraktiv zu gestalten, verstünde sich von selbst.

Der Nationalpark sollte, so Weber weiter, als „Dachmarke“ die zahlreichen touristischen Sehenswürdigkeiten und die weiteren Bemühungen zur Verbesserung der hiesigen Wirtschaftsstruktur bündeln und gemeinsam mit der Fachhochschule Umwelt-Campus, die ja bereits heute ein Aushängeschild für die Region sei, helfen, den Landkreis Birkenfeld positiv als zukunftsorientiert, an einer nachhaltigen Politik arbeitenden Region darzustellen.

Die identitätssteigernde Wirkung, die der Nationalpark bringen könne, solle in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden, unterstrich Henning Walter vom Nationalpark Eifel. Nach dem Zuschlag für seinen Nationalpark sei regelrecht ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen, der dazu führte, dass die Bürger in der Region sich in großem Umfang einbrachten.