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Nahe-Zeitung, 05.09.2012

Persönliches Feld auf der Spendentafel ist für Hans Jürgen Noss Ehrensache
VfL-Turnhalle Landtagsabgeordneter informiert sich über die Planungen

M Algenrodt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Bruno Zimmer stattete der SPD-Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss den Verantwortlichen der Algenrodter VfL-Turnhalle einen Besuch ab, um sich über den Stand der angelaufenen Sanierungsplanungen zu informieren. Den Landeszuschuss von 60 Prozent bezeichnete Noss als „nicht wiederholbaren Glücksfall“. Mitentscheidend bei der Bewilligung seien sicherlich das klare Bekenntnis der Stadtspitze zur Zukunft der Turnhalle und die vom VfL-Vorsitzenden überzeugende Darstellung des facettenreichen Nutzungskonzepts für die Halle gewesen, dass weit über ein normales Dorfgemeinschaftshaus hinausgehe.

Angetan zeigte sich Noss von dem außergewöhnlichen Spendenprojekt des VfL, mit dem die wohl größte Spendentafel von Rheinland-Pfalz generiert werden soll, um die Deckungslücke von 60 000 Euro zu schließen. Dass die Algenrodter Bevölkerung mit ihren Vereinen und Firmen die ersten 30 000 Euro schon im voraus zugesagt habe, beeindrucke ihn sehr.

Zimmer betonte, dass er mit großem Respekt die außergewöhnlichen Bemühungen der ehrenamtlichen Verantwortlichen zur Zukunftssicherung der Halle seit Langem verfolge. Dies habe ihn auch bewogen, die Schirmherrschaft über die Spendenaktion des VfL zu übernehmen. Ein gewichtiges Argument für die Zukunftssicherung der Halle sei auch, dass man in Algenrodt weiter für die Halle Verantwortung mittragen wolle, ob nun im VfL Algenrodt oder mit dem Förderverein der Turnhalle.

Der VfL-Vorsitzende Röske bedankte sich im Namen des VfL und der unterschiedlichen Hallennutzer bei Noss für seine spürbare politische Unterstützung bei der Zuschussbewilligung und bat ihn darum, diesen Dank auch an die entsprechenden Stellen in Mainz und Trier weiterzuleiten. Ebenso dankte er Oberbürgermeister Zimmer für die Unterstützung der Stadt Idar-Oberstein. Nun könne man endlich realistisch planen, auch wenn der Zuschuss jeweils zur Hälfte erst 2013 und 2014 zur Auszahlung kommt. Dies sei gesamtheitlich gesehen sogar eher von Vorteil, da man nun die beabsichtigten Eigenleistungen und die Belastung der dadurch verantwortlichen Ehrenamtlichen zeitlich breiter verteilen könne, erklärte Röske zuversichtlich.

Dass man die Finanzierung der Deckungslücke fest im Visier habe, verdeutlichte er den Gästen anhand eines Modells im Maßstab 1:10 der angedachten Spenden- und Sponsorentafel, die mehr als 18 Meter lang und etwa 1,20 Meter hoch werden soll. Überzeugt von dem Engagement der Protagonisten und dem Erfolg des Projekts, sei sein persönliches Spendenfeld auf dieser Tafel Ehrensache, kündigte der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete an.