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30.05.2012 22/012

Kreis-SPD will Nationalpark

Die Errichtung eines Nationalparks im Kreis Birkenfeld beschäftigt schon seit geraumer Zeit die kommunalpolitische Diskussion vor Ort. Die Kreis-SPD hat zu diesem Thema eine gut besuchte Informationsfahrt zum Nationalpark Eifel durchgeführt, wo die Gelegenheit bestand, eigene Eindrücke zu sammeln und sich von den dortigen Fachleuten umfassend informieren zu lassen. Daneben fanden weitere Informationsveranstaltungen zum Nationalpark, auch eine des SPD-Kreisverbandes, statt. Auch hier bestand hinreichende Gelegenheit, sich zu informieren.
Wie der Kreisvorsitzende Hans Jürgen Noss bereits vor einigen Wochen mitteilte, wurden ferner über die jeweiligen Parteigliederungen auch die Parteimitglieder in die Entscheidungsfindung eingebunden. Das nunmehr vorliegende Ergebnis dieser Befragung, welches durch die SPD-Ortsvereine an den Kreisvorstand mitgeteilt wurde, ergibt eine weit überwiegende Zustimmung für die Errichtung eines Nationalparks im Landkreis Birkenfeld. "Dieses eindeutige Ergebnis macht deutlich, dass die Chance, die ein Nationalpark bietet, erkannt wird und auch genutzt werden sollte", so Noss.
Uwe Weber, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herrstein, der von Anfang an zu den maßgeblichen Befürwortern des Nationalparks zählte, freute sich über das Befragungsergebnis und betonte, dass es jetzt gelte, möglichst die Gespräche mit dem Land zu intensivieren und das weitere Vorgehen abzustimmen.
Der SPD-Kreisvorstand und die SPD-Kreistagsfraktion beschlossen jeweils einstimmig, dass möglichst schnell mit dem Land die Verhandlungen zur Errichtung des Nationalparks intensiviert und zügig fortgesetzt werden sollten. Gleichzeitig wurde begrüßt, dass das Saarland Interesse zeigt, sich an einem dann Länderübergreifenden Nationalpark zu beteiligen.
Die Vorschläge aus dem Bereich des Soonwaldes, den geplanten Nationalpark auf die Bereiche Hochwald und Soonwald (sog. Diamantenvariante oder Perlenkette) zu verteilen, werden seitens der SPD abgelehnt, da Nationalparke möglichst große unzerschnittene Gebiete beinhalten sollten.
Der Landrat wird aufgefordert, nunmehr mit dem Umweltministerium zielgerichtet eine Nationalparkverordnung vorzubereiten, die Gebietskulisse festzulegen und die Fragen, insbesondere aus den vielen Ortsgemeinderatssitzungen, die beim jetzigen Verfahrensstand noch nicht ausreichend beantwortet werden konnten, zu klären.