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15.02.2012 7/12

SPD diskutierte über Nationalpark im Landkreis Birkenfeld

Die neue rot-grüne Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, innerhalb der Legislaturperiode die notwendigen Schritte zur Schaffung eines Nationalparks auf den Weg zu bringen. Neben anderen Gebieten ist auch der Bereich Hochwald-Idarwald als möglicher Standort vorgesehen.
In seiner letzten Sitzung hat der Kreistag in einem einstimmigen Votum sein grundsätzliches Interesse an der Einrichtung eines Nationalparks im Landkreis Birkenfeld bekundet. Bei der Diskussion wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die endgültige Entscheidung gemeinsam mit den Gemeinden und den Bürgerinnen und Bürgern getroffen werden muss. Dass es sowohl Befürworter als auch Gegner eines Nationalparks in unserem Raum gibt, ist bei der Tragweite der Entscheidung sicherlich keine Überraschung. Auch innerhalb der SPD wird das Thema engagiert diskutiert. Anfang März wird der Kreisvorstand zunächst eine parteiinterne Informationsveranstaltung durchführen. Wie der SPD-Kreisvorsitzende Hans Jürgen Noss betont, soll bei dieser Veranstaltung über die Einrichtung eines Nationalparks auf breiter Basis informiert werden, wobei die Parteimitglieder die Möglichkeit erhalten, ihre Meinung einzubringen, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben.
Wie der Kreisvorsitzende weiter bemerkt, soll dies lediglich ein erster Schritt sein, dem viele weitere folgen müssen. Die Bürgerinitiative pro Nationalpark, die sich zwischenzeitlich bereits gegründet hat, macht nach seinen Worten deutlich, dass das Thema die Menschen im Landkreis beschäftigt und bewegt. Nach ersten Diskussionen und Gesprächen geht Noss davon aus, dass in der SPD die Einrichtung des Nationalparks auf überwiegende Zustimmung stoßen dürfte. Der Herrsteiner Verbandsbürgermeister Uwe Weber, der von Anfang an die Idee eines Nationalparks begrüßte und unterstützte, stellt deutlich fest, dass der Nationalpark eine Chance sei, die sich der Landkreis nicht entgehen lassen dürfte.
Um weiter Informationen zu sammeln, fahren die SPD-Kreistagsfraktion, der SPD-Kreisvorstand und weitere interessiert Mitglieder Ende März zu einem Informationsbesuch in den Nationalpark Eifel. Die Vorbereitung der Fahrt hat Manfred Nieland übernommen. Bei ersten Kontakten mit der dortigen Nationalparkverwaltung wurde deutlich, dass diese sich über das Interesse an ihrem Nationalpark sehr freuen. Der Leiter des Nationalparkforstamtes Eifel wird zunächst über den Werdegang des Nationalparks von der ersten Planung bis zum heutigen Tag berichten, wobei auch die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region dargestellt werden soll. Neben den Befürwortern des dortigen Parks werden auch Kritiker die Möglichkeit erhalten ihre Meinung vorzubringen. Nach der Mittagspause ist eine Wanderung durch den Nationalpark vorgesehen, bei der u. a. auch die Aspekte der Besucherlenkung, Zutritt und Barrierefreiheit vorgestellt werden sollen.
Auf Basis dieser Informationsangebote und weiteren Diskussionen in den Ortsvereinen will die Kreis SPD möglichst bald eine Meinung bilden und eine Wertung vornehmen wie weiter verfahren werden soll.