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08.08.2012 32/012

Noss besucht THW

Der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss besuchte den THW-Ortsverband Idar-Oberstein, wo er vom Ortsbeauftragten Roman Hartrampf begrüßt wurde.
Zunächst konnte sich der Abgeordnete beim Besuch einer Ausbildungsveranstaltung, dem Abriss des Alten Krankenhauses in Oberstein, von den vielfältigen technischen Einsatzmöglichkeiten des THW überzeugen. Mehr als 40 Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden Idar-Oberstein, Simmern, Bingen und Bad Kreuznach waren damit beschäftigt, hier den Ernstfall zu üben, wie er beispielsweise bei einem Erdbeben oder ähnlichen Katastrophen eintreten könnte. Die Beseitigung von Trümmern oder das fachmännische Durchbrechen von Wänden und Decken um verschüttete Menschen zu retten, waren dabei wichtige Ausbildungspunkte.
Der Ortsverband Idar-Oberstein war schon mehrfach bei großen Katastrophen im Einsatz, wie z.B. im Jahr 2002 bei dem großen Elbe-Hochwasser.
Hartrampf bedauerte, dass die Materialausstattung lediglich 40% des Soll-Bestandes abdeckt. Rund 50 Mitglieder, darunter 10 Jugendliche leisten im Ortsverband ehrenamtlich ihren Dienst. Hartrampf betonte, dass jedes der Mitglieder im Jahr rd. 120 Dienststunden ableisten soll, nur dann, so seine Meinung, ist es auch tatsächlich möglich, im Ernstfall die erforderliche Hilfe leisten zu können. Auf Stadtebene besteht eine gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, die bei einigen Notlagen auch erforderlich ist.
Radtouren entlang der Nahe von der Quelle bis zur Mündung wäre ohne die tatkräftige Unterstützung des THW nicht möglich, denn der Ortsverband Idar-Oberstein baute im Frühjahr die 24 Meter lange Radfahrerbrücke über die Nahe bei Hammerstein auf, die dann vor dem Winter wieder abgebaut werden muss.
Der THW-Ortsverband Idar-Oberstein gehört genau wie die Verbände aus Wörrstadt, Frankenthal, Simmern, Mainz, Worms und Alzey dem Geschäftsführerbereich Bad Kreuznach an.
Ziel des THW in Idar-Oberstein ist es, wie dessen Ortsbeauftragter Roman Hartrampf betont, dass Idar-Oberstein zum Ausbildungsstandort im Geschäftsführerbereich wird. Hierdurch erhofft er sich, eine weitere Steigerung der Fachkompetenz und eventuell auch mehr Helfer und eine Aufstockung der Ausbildungsmittel für den Standort zu erreichen. Das modulare Ausrüstungskonzept, welches zum Gegenstand hat, dass benachbarte Ortsverbände gemeinsam über alle wichtigen Gerätschaften und Maschinen verfügen, erlaubt es den verschiedenen Ortsverbänden, Ausrüstungsgegenstände, die man selbst nicht hat, kurzfristig bei anderen Ortsverbänden anzufordern, wenn dies erforderlich ist.
Hartrampf, der für das THW in Deutschland als Medienkoordinator tätig ist, war schon vielfach im Ausland tätig, so z.B. vor einigen Jahren in Japan. Er unterstützt mit seiner Arbeit die THW Bundesleitung und fungiert dabei häufig als wichtiger Berichterstatter.
Er erhofft sich vom Bund, dass dieser die wirklichen Erfordernisse an Ausrüstung, Gerätschaften und finanziellen Mitteln abdeckt. Er regte an, auf Kreisebene abzuklären, ob nicht größere Synergieeffekte zwischen Feuerwehren und THW erzielt werden könnten.
Nach einer sich anschließenden Besichtigung der neuen Räumlichkeiten des Ortsverbandes in der ehemaligen Panzerwerkstatt der Bundeswehr, bedankte sich der Abgeordnete für die umfassenden Informationen und die vielfältigen Eindrücke die er gewinnen konnte.