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Nahe Zeitung, 29.03.2011

Hans Jürgen Noss hat in 65 von 96 Gemeinden die Nase vorn
Thomas Petry sehr oft zweistellig

Kreis Birkenfeld. In gut zwei Dritteln (65 von 96) der Gemeinden des Landkreises Birkenfeld hatte der alte und neue Wahlkreisabgeordnete Hans Jürgen Noss (SPD) die Nase vorn. In Achtelsbach (65,7 Prozent), Horbruch (61,8), Meckenbach (61,3), Krummenau (60,5) und Gimbweiler (60,4) war sein Rückhalt am größten, in Rohrbach (17,0) und in Langweiler (18,3) am geringsten. In den Idar-Obersteiner Stadtteilen lautete das Verhältnis 10:3 zugunsten von Noss. Für die SPD bildeten die 62,9 Prozent in Meckenbach und die 14,3 Prozent in Schwerbach die Extreme.

Kirsten Beetz (CDU) erzielte ihre herausragenden Ergebnisse in Rohrbach (74,5 Prozent) und Rückweiler (61,2). In den beiden Heidedörfern behauptete die CDU ihre Bastionen: Rohrbach 71,1, Rückweiler 64,6. Wo sie nicht Erste wurde, dort wenigstens Zweite. In fünf Orten lag Beetz unter 20 Prozent – allen voran Achtelsbach mit 14,6, in drei Orten die CDU, die sich in Hausen mit 17,5 Prozent begnügen musste.

Thomas Petry (Bündnis 90/Die Grünen) verdrängte in Gerach (28,8 Prozent), Schwerbach (26,2) und Gollenberg (24,6) den SPD-Platzhirsch vom zweiten Rang. Auch in Oberhambach (25,4) und Berschweiler bei Kirn (25,0) gewann er mindestens ein Viertel der Stimmen. Lediglich in Weitersbach (2,9) und in Rimsberg (4,3) blieb er unter 5 Prozent – seine Partei sechsmal, in Rohrbach mit 3,5 Prozent. Die kleinste Ortschaft im Kreis, Schwerbach, war mit 28,6 Prozent die grüne Hochburg.

Tanja Krauth (Die Linke) erreichte nur in Börfink (9,5 Prozent) und in ihrem Heimatort Heimbach (7,5) den dritten Platz. Ihre höchsten Stimmenanteile verzeichnete sie in Sienhachenbach mit 12,3 und in Sonnschied mit 11,4 Prozent. Hingegen ging sie in Weitersbach ebenso wie ihre Partei leer aus, die in Sienhachenbach mit 14,7 Prozent am stärksten auftrumpfte.

Dr. Lothar Ackermann (FDP), der Fünfte des Gesamtklassements, kam in Vollmersbach (12,6 Prozent), Breitenthal (10,9), Hausen (10,4) und in Weitersbach (5,7) auf den dritten Platz. Zweistellige Ergebnisse fuhr er in Kirschweiler, wo er mit 12,7 Prozent seine Bestmarke aufstellte, in Hellertshausen (10,3) und in Bollenbach (10,2) ein. Für die FDP bedeuteten die 16,4 Prozent in Gösenroth Rekord. Nullnummern beklagten die Liberalen in Berschweiler bei Kirn, Ellenberg, Krummenau, Leitzweiler und Rohrbach, Ackermann nur in Rohrbach.

Franz Jansen, der unabhängige Bewerber, heimste in Ellenberg 4,4 Prozent und in 14 weiteren Dörfern mindestens 2 Prozent ein.

Auch in Idar-Oberstein und in allen vier Verbandsgemeinden siegte Noss, der allerdings in Idar-Oberstein und der Verbandsgemeinde Herrstein weniger Stimmen als die SPD erhielt. In allen fünf Gebietskörperschaften verbuchten die Direktkandidaten von Grünen, Linken und FDP ein Plus gegenüber ihren Parteien und Beetz ein Minus.