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Nahe Zeitung, 24.03.2011

Finanzen sind der Schlüssel
NZ fragt die Direktkandidaten

M Kreis Birkenfeld. Im Gegensatz zu den Direktkandidaten der FDP und der Grünen, die keine realistischen Chancen auf einen Einzug in den Landtag haben, sieht das bei den Bewerbern von SPD, CDU und der Linken anders aus. Hans Jürgen Noss, der vor fünf Jahren das Direktmandat im Kreis Birkenfeld holte, hat einen relativ sicheren Platz auf der SPD-Landesliste. Kirsten Beetz muss hingegen voll auf den Sieg im Kreis setzen. Wenn die Linke den Einzug in den Landtag schafft, ist die auf Platz 2 der Landesliste nominierte Tanja Krauth automatisch drin. Wir wollten von den Direktkandidaten Hans Jürgen Noss (SPD), Kirsten Beetz (CDU), Dr. Lothar Ackermann (FDP), Thomas Petry (Grüne) und Tanja Krauth (Linke) im Vorfeld der Landtagswahl wissen:

Falls Sie gewählt werden oder über die Liste in den Landtag einziehen: Was wollen Sie in Mainz für den Kreis Birkenfeld erreichen?

Vorrangig ist für fast alle Kandidaten eine bessere Finanzausstattung der Kommunen, um so die strukturellen Defizite im Kreis Birkenfeld zu bewältigen. kuk
B41-Ausbau zur A 62
Hans Jürgen Noss (SPD): Infrastruktur verbessern

Der Kreis Birkenfeld hat trotz vielfältiger Bemühungen immer noch Defizite bei seiner Infrastruktur. Ich werde mich dafür stark machen, dass mit Unterstützung aus Mainz die finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden, unsere Strukturen weiter zu verbessern. Im Bereich der Straßen gilt dies besonders für den weiteren Ausbau der B 41, der baldigst von Idar-Oberstein zur A 62 angegangen werden sollte. Die Hunsrückspange ist nicht minder wichtig. Durch den Ausbau der B 50 und den Hochmoselübergang entstehen unabhängig von der notwendigen besseren Anbindung der Region an den Flughafen Hahn völlig neue Chancen für unsere Wirtschaft. Im Tourismus, der sich gut entwickelt hat, bietet insbesondere die Edelsteinstraße hervorragende Möglichkeiten, die mit Landeshilfe ausgebaut werden sollten. Bei der demografischen Entwicklung gilt es, Konzepte gegen drohende Einwohnerverluste zu erarbeiten. Der ÖPNV muss auch bei uns dauerhaft eine echte Alternative werden. Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf muss weiter verbessert werden. Breitbandverkabelung, gute und ortsnahe Schulen, gute ärztliche Versorgung, lebens- und liebenswerte Ortschaften, qualifizierte Arbeitsplätze sowie der Erhalt von Behörden und öffentlichen Einrichtungen sind weitere Ziele.