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Nahe Zeitung, 09.02.2011

Museum entsteht an historischem Ort
Kulturerbe Staatssekretär Lewentz informierte sich vor Ort über das Projekt Goldener Engel

M Baumholder. Ein Bild von den Sanierungsfortschritten im „Goldenen Engel“ in Baumholder hat sich der Staatssekretär im Mainzer Ministeriums für Inneres und Sport, Roger Lewentz gemacht. Er ließ sich mit dem Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss, dem zweiten Stadtbeigeordneten Christian Flohr, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank Meschenmoser und dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Andreas Pees, von der Fraktionsvorsitzenden der FDP im Stadtrat, Ingrid Schwerdtner, das Museumskonzept erklären.

Durch das vom Innenministerium geförderte Regionalerbekon-zept konnte die Sanierung des „Goldenen Engels“ in Angriff genommen werden. Im vergangenen Jahr hatte sich der Stadtrat für den Planungsvorschlag des Architekturbüros Marcus Hille entschieden. Sowohl Beigeordneter Flohr als auch Ingrid Schwerdtner, die mit großem Engagement das Museumskonzept realisiert, stellten dem Staatssekretär Details vor.

Auf zwei Etagen sollen Ausstellungsräume eingerichtet werden, die die besondere Geschichte der Westrichstadt in Verbindung mit den Amerikanern thematisieren. Vor allem in den 50er- und 60er-Jahren wurde das ehemalige Hotel speziell für Offiziere genutzt. „Auch die Geschichte der ehemaligen Dörfer des Truppenübungsplatzes, die schon mit den Kelten beginnt, soll im Museum berücksichtigt werden“, so Ingrid Schwerdtner.

Der Staatssekretär, dessen Ministerium eine Förderung des Projekts mit 80 Prozent der Kosten in Aussicht gestellt hat, begrüßte die vielfältigen Aktivitäten in Baumholder und hob die Bedeutung des Standorts für das Land hervor: „Rheinland-Pfalz und insbesondere Baumholder sind erkennbar amerikanerfreundlich. Als Auswärtiger habe ich fast den Eindruck Baumholder ist die amerikanischste Stadt außerhalb der USA“. Jana Lambur