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30.11.2011 48/11

Am Hahn wird es ernst, aber im positiven Sinne!

Die rheinland-pfälzische Landesregierung will die Beteiligung an dem Regionalflughafen Hahn zügig ausschreiben. Mit dieser Aussage überraschte, der für den Flughafen Hahn zuständige Staatssekretär Jürgen Häfner bei seinem jüngsten Besuch in Rhaunen.
»Bis zum Sommer sollen diesbezüglich erste Verhandlungen geführt werden«, so Innenstaatssekretär Jürgen Häfner, anlässlich einer Zusammenkunft im Sitzungssaal der VG Rhaunen. Neben dem Staatssekretär waren auch die beiden Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss und Bettina Brück der Einladung gefolgt, um mit Vertretern des SPD Gemeindeverbandes Rhaunen, Vertretern des SPD Wirtschaftsforums Hahn, Vertretern des Vereins »Bürger für den Flughafen Hahn« sowie dem VG Bürgermeister Georg Dräger die neuesten Entwicklungen auf dem Hahn zu erörtern.
Herbert Wichter, der Initiator des Gespräches, begrüßte, zusammen mit dem Vorsitzenden des Vereins »Bürger für den Flughafen Hahn«, Werner Heich, die Anwesenden. Beide betonten in ihren Statements die Bedeutung des Flughafens Hahn für die gesamte Region und die dort lebenden Menschen. Sie betonten, dass der Hahn nicht zum Spielball politischen Taktierens werden darf, vielmehr müssten alle Kräfte gemeinsam an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen.
Bürgermeister Dräger begrüßte anschließend die Gäste als Hausherr und unterstrich in seinen Ausführungen, welche Bedeutung die L 190 »Hunsrückspange« für die Region und den Flughafen Hahn hat. Er bat den Staatssekretär und die beiden Abgeordneten, die Anstrengungen und Bemühungen aus der Region für den Bau dieser Straße zu unterstützen.
Staatssekretär Häfner, der im Mainzer Innenministerium für den Bereich der Infrastruktur und damit auch den Hahn verantwortlich zeichnet, betonte, dass es vor allem gelte, den Hahn in ruhigem Fahrwasser weiter zu entwickeln.
Wie er weiter ausführte, bemüht sich die Landesregierung derzeit gezielt darum, private Investoren für den Hahn zu finden. »Wir werden uns dabei Experten von einer internationalen Agentur oder Bank bedienen, die auf das Flughafengeschäft spezialisiert sind«, sagte Häfner. Derzeit laufe eine Vorauswahl. Er geht von einem zügigen Verfahren aus. »Wir hoffen, dass wir noch im ersten Halbjahr 2012 mit konkreten Bewerbern verhandeln können«, so der Staatssekretär.
»Aufgrund seiner 24-Stunden-Fluggenehmigung ist der Hahn in einer sehr guten Ausgangsposition, das Interesse an einem Einstieg oder einer Beteiligung ist groß. Nicht zuletzt auch durch die richterliche Anordnung des Nachflugverbotes am Flughafen Frankfurt hat der Hahn seine Ausgangsposition wesentlich verbessert. Erste erfreuliche Signale von namhaften Cargo-Gesellschaften, sich am Hahn zu engagieren sind vernehmbar «, so Häfner weiter.
Der Staatssekretär ging auch auf aktuelle Entwicklungen am Hahn ein, wie z.B. dem Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrates, möglichen Investitionen zum Ausbau des Frachtgeschäfts oder dem Engagement von Ryanair auf dem Hahn.
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Herr Hans Jürgen Noss, unterstrich, dass der Flughafen Hahn für die gesamte Region unverzichtbar sei. Über 3.000 Arbeitsplätze direkt auf dem Hahn und rund 10.000 Arbeitsplätze in der Region, die vom Hahn abhängig seien, zeigten deutlich, welche wirtschaftlichen Impulse auf dem Hahn entstehen und dass das Land nicht beabsichtige an der 24-Std.-Fluggenehmigung und am Fortbestand des Hahns, zu rütteln, was auch von Bettina Brück bekräftigt wurde. Eine Aussage, die von den anwesenden Vertretern des Vereins »Bürger für den Flughafen Hahn« mit Genugtuung zur Kenntnis genommen wurde.
Abschließend bedankten sich sowohl Herbert Wichter, Werner Heich und Bürgermeister Dräger bei Staatsekretär Häfner und den Abgeordneten für ihren Besuch in Rhaunen und für deren deutliches Bekenntnis zum Flughafen Hahn.
Der Staatssekretär bedankte sich für das gute und konstruktive Gespräch und versprach auch weiterhin einen kurzen Draht und einen guten Kontakt zu den handelnden Personen und Institutionen vor Ort zu halten.