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21.12.2011 51/11

Eine Räuberfahrt nach Mainz

Die Schinderhannesbande aus Idar-Oberstein unternahm - unter Führung ihres Hauptmannes Rudi Franz - eine Fahrt zum Landtag nach Mainz. Diesmal wurden sie allerdings nicht -wie 1803 - angeklagt und geköpft, sondern folgten der Einladung des Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss. Nach gründlicher Entwaffnung durch diverse Ordnungskräfte, lediglich der Schinderhannes durfte seinen Hut weiterhin auf dem Kopfe tragen, betrat die Bande das Foyer des Landtages und wurde von Herrn Noss und Herrn Hering, dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, herzlich begrüßt. Nach Absingen einiger Räuberlieder ging es dann auf die Besuchertribüne. Der Hauptmann schwenkte fröhlich seinen Hut und der Ministerpräsident winkte freundlich zurück. Auch hier wurde die Schinderhannesbande durch den Vizepräsidenten des rheinland-pfälzischen Landtages, Dr. Braun begrüßt. Die Sitzung verlief ausgesprochen kontrovers, es ging um die Problematik erneuerbarer Energien im Lande und die Räuber kamen überein, dass unsere Volksvertreter recht trefflich streiten können. Im Anschluss erfolgte ein Mittagessen in geselliger Runde, bevor Herr Ministerpräsident Beck sich dann gerne noch für ein Erinnerungsfoto zu den Räubern aus Idar-Oberstein gesellte. Nach einer Diskussionsrunde mit dem Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss, in der über die miterlebte Parlamentsdebatte und weitere politische Themen diskutiert wurde, war ein Besuch des Weihnachtsmarktes in Mainz vorgesehen. Hier wurde - weiterhin in Räubermontur - zunächst der Marktstand von Abbou Benalia, einem seit Jahrzehnten im Landkreis Birkenfeld beheimateten und aus Marokko stammenden Textilhändler heimgesucht. Dieser ließ es sich nicht nehmen, die Räuber auf eine Feuerzangenbowle einzuladen. Die Bande sang zu ihrer Bowle dann spontan ein paar Räuberlieder, was sowohl dem Besitzer des Glühweinstandes als auch die weiteren Gäste, nach kurzer Erläuterung der ehrenamtlichen Tätigkeit der wilden Horde, zu einer Spendensammlung animierte. So kamen sogar beim friedvollen Ausflug der Schinderhannesbande nach Mainz noch 105 Euro für einen guten Zweck zusammen.