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Nahe Zeitung, 16.03.2010

Noch Hoffnung für Rotäpfelchen?
Landtagsabgeordneter hat Anfrage zu neuer EU-Richtlinie gestellt

KREIS BIRKENFELD. Das sehe doch sehr nach Überreglementierung und einem weiteren Aufbau bürokratischer Hindernisse aus: So lautet eine erste Einschätzung des Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss zu einer neuen EU-Verordnung, die auch im Kreis Birkenfeld alte Obstsorten gefährden würde (NZ vom 8. März: "Birkenfelder Rotäpfelchen droht Aus").

Danach dürfen ab 2012 nur noch Obstsorten gehandelt werden, die in Sortenlisten erfasst sind und ein Anmelde- und Prüfverfahren durchlaufen haben, was mit hohen Kosten von etwa 3000 Euro pro Sorte verbunden ist. Noss hat sich mit einer Anfrage an die Landesregierung gewandt, um nähere Informationen zu dieser Richtlinie zu erhalten, der die EU den Titel "Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von Obstarten zur Fruchterzeugung" gegeben hat. Gleichzeitig hat er in einem Schreiben an EU-Abgeordnete aus Rheinland-Pfalz gebeten, ihm die Hintergründe und Zielsetzung dieser neuen EU-Verordnung zu erläutern, die zurzeit auch auf Bundesebene diskutiert werde.