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Nahe Zeitung, 01.04.2010

Wahltermin richtig gewählt
SPD-Kreisvorstand kritisiert Äußerungen auf dem CDU-Parteitag

KREIS BIRKENFELD. "Die überparteiliche und erfolgreiche, von Sacherwägungen bestimmte Arbeit von Landrat Axel Redmer, die sich bei Abstimmungen im Kreistag immer auf eine breite Mehrheit aller Fraktionen stützen konnte, ist jetzt in Wahlkampfzeiten offensichtlich ein Dorn im Auge von einigen CDU-Oberen. Getreu nach dem Motto ,was nicht sein darf, das nicht sein kann", wird zurzeit permanent versucht, den Landrat in eine parteipolitische Ecke zu stellen." So bewertet SPD-Kreisvorsitzender Hans Jürgen Noss die jüngsten Äußerungen auf dem CDU-Parteitag in Algenrodt (die NZ berichtete).

Wenn der CDU-Kandidat betone, dass er gewählt werden wolle, weil auch in den Nachbarkreisen seine Partei die Landräte stellt, sei dies "schon bemerkenswert", heißt es in einer Presseerklärung des Kreisvorstands der Sozialdemokraten. Manfred Klingel, der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, erkennt dahinter Absicht: "Jeder weiß, dass die Landratswahl wie alle Urwahlen in erster Linie eine Personenwahl ist. Weil kaum jemand im Kreis aber ihren Kandidaten kennt und Axel Redmer selbst in ihre Wählerschaft hinein Akzeptanz und Anerkennung findet, will die CDU aus der Wahl am 30. Mai unbedingt ein Parteivotum machen, weil sie sich dabei bessere Chancen ausrechnet". Während die CDU bei ihrem Parteitag heftige Attacken gegen Axel Redmer gefahren habe, sei es, so Elfi Retzler, erfrischend gewesen, wie viele parteilose Persönlichkeiten sich bei der Nominierungskonferenz von Redmer für den Amtsinhaber ausgesprochen haben und dessen erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre herausstellten.

Übereinstimmend vertritt der Kreisvorstand die Meinung, dass der Wahltermin 30. Mai die richtige Entscheidung ist, denn es ergebe wenig Sinn, den Wählern aus parteipolitischen Gründen eine unnötig lange Wahlauseinandersetzung zuzumuten, zumal die Kandidaten ja im weiten Vorfeld der Wahl genügend Zeit hatten, sich bekannt zu machen.

"Eine Meinung, die übrigens auch bei der Abstimmung im Kreistag von vier der sechs Fraktionen geteilt wurde", so die Kreis-SPD abschließend.