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21.04.2010 16/010

Staatssekretär besucht Berufsförderungswerk

Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss besuchte Christoph Habermann, Staatssekretär im Mainzer Sozialministerium, das Berufsförderungswerk der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld, wo der geschäftsführende Vorstand Dr. Wolfgang Schneider, in Begleitung von Franz-Herrmann Semrau und Dieter Scholl die Gäste begrüßte. Dr. Schneider stellte zunächst das Berufsförderungswerk vor, wobei er herausstrich, dass sich die Auslastung nach einer tiefen Talsohle zwischenzeitlich wieder stark erholt habe. Dies war, nach seinen Worten, allerdings nur möglich, weil alle Mitarbeiter die kritische Lage erkannten und auch bereit waren, die eine oder andere notwendige Veränderung der Rahmenbedingungen hinzunehmen. Herr Semrau und Herr Scholl wiesen auf die nach wie vor überdurchschnittlich hohen Vermittlungsquoten des Berufsförderungswerkes hin, was ein deutlicher Beleg dafür sei, dass gute Arbeit geleistet würde. Die Sprecherin der Rehabilitanden Sorina Weidner bestätigte dies und verwies auf das gute Betriebsklima und den praxisnahen ganzheitlichen Unterricht, der es den Absolventen des Berufsförderungswerkes ermöglicht, sich auf einem neuen Arbeitsplatz schnell zurechtzufinden.

Herr Semrau unterstrich dies und betonte, dass das pädagogische Konzept handlungsorientiert sei und an Projekten ausgerichteten Lernformen betrieben werde. Entsprechend seien auch die Räume gestaltet. So werden beispielsweise im Bereich der Automationstechnik in modernsten eingerichteten Räumen, wie in Produktionsbetrieben oder Ingenieursbüros Anlagen entwickelt und aufgebaut. Hiervon konnten sich die Gäste auch in der Metallhalle überzeugen, wo es den Rehabilitanden ermöglicht wird, auch an den modernsten 5-Achsen CNC-Maschinen komplexe Werkstücke zu fertigen.

Dr. Schneider betonte, das mit den Betrieben im weiteren Umfeld ein gutes partnerschaftliches Verhältnis besteht und die Rehabilitanden dort Praktika ablegen können, was häufig damit verbunden ist, dass diese nach ihrer Ausbildung dort auch einen Arbeitsplatz erhalten.

Im Gegenzug nutzen die Firmen die moderne Technik des Berufsförderungswerkes und schicken ihre Prüflinge zur Prüfungsvorbereitung in das Berufsförderungswerk.

Der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss und Staatssekretär Christoph Haberman zeigten sich von der Leistungsfähigkeit des Berufsförderungswerkes sehr beeindruckt und versprachen, dies auch weiterhin zu unterstützen.

Abschließend bedankte sich Dr. Schneider bei den Gästen für ihren Besuch und ihr Interesse, sowie für die bisherige große finanzielle und ideelle Unterstützung des Berufsförderungswerkes durch das Land.

von links: Ausbilder Stefan Friedrich, Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schneider, MdL Hans Jürgen Noss, Staatssekretär Christoph Habermann