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17.03.2010 11/010

EU-Verordnung schränkt Obstvielfalt ein

Wie auch der Nahe-Zeitung vom 08.03. zu entnehmen war, beschäftigt sich die EU zurzeit damit, eine Verordnung zu erlassen, die den Handel mit Obstsorten erschwert.

Danach dürfen nur noch Obstsorten gehandelt werden, die in Sortenlisten erfasst sind. Ab 2012 dürfen nur noch Sorten gehandelt werden, die ein Anmelde- und Prüfverfahren durchlaufen haben, was mit hohen Kosten von etwa 3000 Euro pro Sorte verbunden ist.

Der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss nahm diesen Sachverhalt, der in der EU-Richtlinie "Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial und Pflanzen von Obstarten zur Fruchterzeugung" geregelt ist, zum Anlass in einer Anfrage an die Landesregierung nähere Auskünfte über die geplanten Änderungen zu erfragen. Gleichzeitig hat er in einem Schreiben an EU-Abgeordnete aus Rheinland-Pfalz gebeten, ihm die Hintergründe und Zielsetzung dieser neuen EU-Verordnung zu erläutern, die zurzeit auch auf Bundesebene diskutiert wird.

Nach einer ersten Einschätzung von Noss, sieht die neue Verordnung doch sehr nach Überreglementierung und einem weiteren Aufbau bürokratischer Hindernisse aus.