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Nahe Zeitung, 25.02.2009

Auf Zuschüsse angewiesen

Sanierung des Stipshausener Kindergartens mit Blick aufs Konjunkturprogramm war Thema

Wie wird die dringend notwendige Sanierung des Kindergartens Stipshausen finanziert? Diese Frage beschäftigt die Kommunalpolitiker seit vielen Monaten und war nun erneut Gegenstand eines Gespräches mit dem Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss.

STIPSHAUSEN. Die vorgesehene Sanierung des Stipshausener Kindergartens (die NZ berichtete) stand im Mittelpunkt eines Besuches des Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss (SPD). Vor Ort wurde er von Ortsbürgermeister Herbert Wichter und der Kindergartenleiterin Simone Engel begrüßt.

Engel und Wichter stellten dem Abgeordneten sowie seinen Begleitern Manfred Klingel und Rudi Röper die vorgesehenen Maßnahmen vor. Neben der Dachsanierung mit entsprechender Wärmedämmung sollen auch die Wände gedämmt und neue Fenster eingebaut werden. Die bisherige Elektrofußbodenheizung soll durch eine Wärmepumpenheizung ersetzt werden. "Diese Maßnahmen passen gut in das Konjunkturprogramm II", so die Feststellung von Hans Jürgen Noss, der betonte, dass die energetische Sanierung den Schwerpunkt des Programms bildet, wodurch die Träger der Einrichtung zukünftig von hohen Energiekosten entlastet werden sollen. Wichter dazu: "Wenn wir kein Geld aus dem Konjunkturprogramm erhalten, haben wir ein großes Problem. Die Investitionen liegen im Bereich von 600 000 Euro. Gibt es Zuschüsse, können wir das Projekt angehen. Gibt es sie nicht, und die Gemeinde muss die finanzielle Last tragen, funktioniert das nur stufenweise und zieht sich über viele Jahre in die Länge." Man müsse "unbedingt am Ball bleiben", damit die Sanierung zügig angepackt und durchgezogen werden könne.

Simone Engel berichtete über die pädagogische Arbeit mit den Kindern, wobei sie insbesondere auf das Landesprogramm "Zukunftschance Kinder - Bildung von Anfang an" einging. In Projektgruppen werden die Kinder ihrem Alter entsprechend gefördert, um ihnen den Übergang zur Grundschule zu erleichtern. Daneben wird ganz gezielt Sprachförderung durch eine ausgebildete Logopädin angeboten. Insgesamt werde konsequent versucht, im Zusammenwirken mit den Grundschulen Stipshausen und Kempfeld den Kindern den Übergang in die Grundschule möglichst leicht zu machen und fließend zu gestalten, wozu auch regelmäßige Treffen zwischen Lehrern und Erzieherinnen dienen.

Ab Sommer 2009 soll das Bildungs- und Betreuungsangebot erweitert werden, wobei auch weitere Ganztagsplätze geschaffen werden sollen. Der Landtagsabgeordnete bedankte sich bei den Erzieherinnen für ihre gute Arbeit und versprach Ortsbürgermeister Wichter, sich für eine Bezuschussung der Sanierung des Kindergartens aus dem Konjunkturprogramm II einzusetzen. (vm)