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Nahe Zeitung, 23.04.2009

Größter Arbeitgeber ist kaum bekannt
Landtagsabgeordneter besuchte Bundeswehr-Dienstleistungszentrum - 611 Beschäftigte

IDAR-OBERSTEIN. Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss hat das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (DLZ) in Idar-Oberstein besucht, um mehr über die vielfältigen Aufgaben der Dienststelle zu erfahren. Leiter Berndt-Georg Hahn begrüßte den Abgeordneten und informierte ihn gemeinsam mit seinen leitenden Mitarbeitern über die Aufgaben des Zentrums, das durch die Zusammenlegung der Truppen- mit der Standortverwaltung entstanden ist.

Das DLZ ist für die Landkreise Birkenfeld, Bad Kreuznach und Kusel zuständig und mit 611 Beschäftigten größter Arbeitgeber im Kreis, wie Berndt-Georg Hahn stolz bemerkte. Gleichzeitig ist das DLZ personalbearbeitende Dienststelle für mehr als 958 Zivilbeschäftigte und betreut insgesamt 7200 Soldaten und zivile Mitarbeiter. Ferner ist das DLZ für die Bauunterhaltung und Baumaßnahmen an den Standorten Idar-Oberstein, Birkenfeld, Kusel und Baumholder zuständig. Neben der laufenden Unterhaltung und kleineren Vorhaben sind in den nächsten Jahren weitere Bauinvestitionen von mehr als 140 Millionen Euro geplant.

Betreuung und Bewirtschaftung des Truppenübungsplatzes Baumholder liegen ebenfalls im Aufgabenbereich des DLZ. Die Zuständigkeit für 15 Bundeswehrküchen unterstreicht, wie wichtig das Zentrum in Idar-Oberstein für das Funktionieren der militärischen Einrichtungen weit über die nähere Region hinweg ist.

Das Zentrum stelle einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Region dar, hob Hahn hervor. Nicht zuletzt mit seinen 42 Auszubildenden in verschiedenen Berufen und die durch die Arbeitnehmer des DLZ aufgebrachte Kaufkraft von rund 35 Millionen Euro pro Jahr. Außerdem würden viele Aufträge in die Region vergeben.

MdL Noss bedankte sich abschließend bei Regierungsoberamtsrat Berndt-Georg Hahn und dessen Team für die gute Arbeit, die im DLZ geleistet werde. "Leider wird dieses von der Öffentlichkeit nicht richtig wahrgenommen und in seiner Bedeutung als Wirtschaftsfaktor, aber auch als wichtiger Arbeitgeber unterschätzt", so Noss.