Startseite | Kontakt | Impressum | Sitemap

www.hans-juergen-noss.de

Nahe Zeitung, 20.02.2009

Noss: Vorwürfe unbegründet
Vorsitzender der SPD-Fraktion stärkt Landrat in Schuldiskussion den Rücken

KREIS BIRKENFELD. In einer Presseerklärung der SPD-Kreistagsfraktion begrüßt deren Vorsitzender Hans Jürgen Noss, dass Landrat Axel Redmer durch Informationsveranstaltungen in allen Verbandsgemeinden und in der Stadt Idar-Oberstein sowie in einer Vielzahl von Gesprächen mit Lehrern, Eltern und Schülern die anstehende Schulentwicklungsplanung für den Landkreis offen diskutiert und damit wesentlich zur Versachlichung der Diskussion beigetragen habe.

Dass er dabei auch als Schulträger des Gymnasiums Birkenfeld - nachdem seine internen Hinweise offensichtlich nicht erfolgreich gewesen seien - schließlich auch öffentlich zu einem fairen und angemessenen Umgang mit Schülern der Regionalschule aufgerufen habe, sei geboten gewesen, so Noss weiter.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende nennt es "höchst bemerkenswert", dass sein CDU-Kollege Billert nun schon zum wiederholten Male dem Landrat öffentlich vorwirft, dass dieser Probleme und Sachverhalte auch öffentlich anspricht, selbst aber regelmäßig seine Briefe an den Landrat veröffentlicht. "Statt unbegründete und wohl eher politisch motivierte Vorwürfe an den Landrat öffentlich zu machen, wäre es sinnvoller gewesen, wenn Herr Billert zunächst Kontakt zum Landrat aufgenommen hätte. Er hätte dann aus erster Hand erfahren können, wie der Sachstand ist und dass die von ihm angemahnten Gespräche schon längst geführt wurden", meint Noss. "Auch wenn der Fraktionsvorsitzende der CDU feststellt, dass seine Fraktion bezüglich des Schulentwicklungsplanes noch in der Entscheidungsphase sei, sollte eines aber klar sein: In der Kreistagssitzung am 23. März soll der Schulentwicklungsplan beschlossen werden. Die demografische Entwicklung im Kreis dürfte inzwischen jedem bekannt sein. Auch die sonstigen Entscheidungsparameter wurden bereits des Öfteren im Kreistag und seinen Ausschüssen angesprochen.

Mit einer Vogel-Strauß-Politik lässt sich die Schullandschaft weder in Birkenfeld noch im übrigen Kreis zukunftssicher machen. Wenn heute nicht in angemessener Weise reagiert und die Schullandschaft angepasst wird, haben künftige Schülergenerationen darunter zu leiden."