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Nahe Zeitung, 15.06.2009

Land bewilligt 1,5 Millionen
Ministerium bezuschusst Wasserversorgung

Das Land gewährt einen Zuschuss zu den Wasserversorgungsanlagen in Idar-Oberstein, stellt allerdings eine Bedingung.

IDAR-OBERSTEIN. Mit insgesamt 1,5 Millionen Euro fördert das rheinland-pfälzische Umweltministerium in diesem Jahr den Ausbau und die Erneuerung der Wasserversorgungsanlagen in Idar-Oberstein. Eingesetzt werden die Gelder für den Neubau der Aufbereitungsanlage an der Steinbachtalsperre für die Wassergewinnung der Stadt und den weiteren Ausbau des Verteilernetzes in Idar-Oberstein.

"Das Wasserversorgungskonzept für die Stadt ist ein wesentlicher Baustein zur Sicherung und Optimierung einer langfristigen Versorgung Bürger in Idar-Oberstein und im Landkreis Birkenfeld mit Trinkwasser als dem wichtigsten Lebensmittel", so Umweltministerin Margit Conrad. Sie hob hervor, wie wichtig es sei, dass die Trinkwasserversorgung Aufgabe der öffentlichen Hand sei. "Dies ist und bleibt die Politik der Landesregierung", so Conrad.

Der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss (SPD) erklärte, dass die Ministerin in dem Bewilligungsbescheid eigens darauf hinweist, dass der Zuschuss unter der Bedingung gewährt wird, dass die geforderten Maßnahmen dem Ziel einer solidarischen Wasserbeschaffung und -verteilung im Landkreis Birkenfeld durch einen Wasserversorgungszweckverband dienen soll und der Zweckverband über die geförderten Anlagen bis spätestens 31. Dezember dieses Jahres als Eigentümer oder sonstiger Nutzungsberechtigter verfügen kann.

Mit der Umsetzung des Wasserversorgungskonzeptes der Stadt Idar-Oberstein wurde 2002 begonnen. Die bisherigen Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro, von denen rund 11 Millionen Euro seitens des Landes als Fördermittel bereitgestellt wurden.

Zu den bereits abgeschlossenen Maßnahmen in Idar-Oberstein zählen der Bau des Hochdruckbehälters Nassheck und dessen Einbindung in das Versorgungsnetz der Stadt, der Bau der Druckminderungsanlage Finsterheck, die die Trinkwasserversorgung des Stadtteils Neuweg sicherstellt, sowie der Anschluss des Stadtteils Kirchenbollenbach über eine neue Zuleitung an das Verbundnetz.