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Nahe Zeitung, 05.02.2009

Stroke Unit deckt eine große Region ab
Noss und Redmer bitten Ministerium um Hilfe

IDAR-OBERSTEIN. Mit dem Ziel, die Neurochirurgie im Klinikum in Idar-Oberstein zu erhalten, befinden sich der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss und Landrat Axel Redmer schon seit Monaten in intensiveren Gesprächen mit Staatssekretär Christoph Habermann aus dem Mainzer Sozialministerium. Beide sind überzeugt, dass sich das Ministerium ernsthaft um eine Lösung des Problems bemüht.

Im Jahr 1999 erhielt Idar-Oberstein als erstes von sechs Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz eine sogenannte "Stroke Unit" zur Akutversorgung von Schlaganfallpatienten. Während es sich bei den übrigen fünf Standorten um Oberzentren handelt, ist Idar-Oberstein nur Mittelzentrum. Die hiesige Stroke Unit decke allerdings, wie Noss und Redmer übereinstimmend bekräftigen, eine große Region ab und bilde einen wesentlichen Baustein der ärztlichen Versorgung im weiten Umkreis um Idar-Oberstein.

Mit dem Wegfall der seit einem Jahr eingerichteten Neurochirurgischen Abteilung im Klinikum dürfte auch die Weiterführung der Stroke Unit akut gefährdet sein. Wie Staatssekretär Christoph Habermann erläutert, soll externer Sachverstand eingeschaltet werden, um die Bedarfsituation zu analysieren.

Der bisherige Antrag zur endgültigen Einrichtung der Neurochirurgie fand nach Aussage des Landtagsabgeordneten im Krankenhausplanungsausschuss nicht die erforderliche Unterstützung. Ein modifizierter Antrag sei nach Meinung des Staatssekretärs hilfreich. Das Ministerium befinde sich in dieser Angelegenheit mit dem Idar-Obersteiner Klinikum wie auch mit anderen Krankenhäusern im Gespräch.