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28.10.2009 44/09

Noss besucht Schuldnerberatungsstelle

"Bei der Schuldnerberatungsstelle in Idar-Oberstein kann ich mir ein gutes Bild über die derzeitige wirtschaftliche und soziale Situation der Menschen in unserer Region verschaffen", so der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss, der schon zum wiederholten Mal die Schuldnerberatungsstelle besuchte, wo er von Herrn Böhmer, dem Geschäftsführer des Diakonischen Werkes und dessen Mitarbeiterin Frau Kliemas begrüßt wurde.

"Wir verfügen über eine gute personelle Ausstattung", so Herr Böhmer, dennoch würde uns die Bewilligung einer weiteren Stelle helfen, die Beratungszeiten für die ratsuchenden Bürger weiter zu verkürzen.

So ist die Finanzierung einer weiteren Stelle beim Land zwar beantragt, ob dieses allerdings zu den zwei bereits vom Land finanzierten Stellen eine personelle Aufstockung mitträgt, ist fraglich.

Herr Böhmer bedankte sich bei der Kreisverwaltung Birkenfeld, die ihre Arbeit stark unterstützt und mit Herrn Lukas, dem Leiter der Sozialabteilung einen äußerst engagierten und sachkundigen Ansprechpartner zur Verfügung stellt, auch Landrat Axel Redmer hat stets ein offenes Ohr für die Belange der Schuldnerberatung, wie Herr Böhmer ausführt.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme mit dem Hilfesuchenden können wir spätestens nach 14 Tagen ein sogenanntes Erstgespräch mit diesem führen, wo wir den Sachverhalt - warum und wie die finanzielle Notsituation entstanden ist - untersuchen und eine Entschuldungsstrategie entwickeln, so Frau Kliemas. Häufig ist die finanzielle Notsituation mit weiteren Problemen der Betroffenen gekoppelt. Die Präventionsarbeit müsste wesentlich verstärkt werden, erläutert Herr Böhmer. Der Besuch in Schulen und die Gesprächstermine mit Jugendlichen müssten forciert werden, aber leider fehlen uns hierfür entsprechende Mitarbeiter. Noss unterstrich die wichtige Arbeit der Schuldnerberatungsstelle, die für ihr Klientel häufig die letzte Rettung darstelle und mithelfe, dass die betroffenen Menschen nicht allein gelassen werden, sondern fachkundige Hilfe erhielten. Der Abgeordnete bedankte sich bei den Mitarbeitern der Schuldnerberatung und versprach, sich für deren berechtigte Anliegen einzusetzen.