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Nahe Zeitung, 24.10.2008

Einrichtung hat 60 Einzelzimmer
MdL Noss besuchte den Niederreidenbacher Hof


IDAR-OBERSTEIN. Der Wohnungslosenhilfe der Kreuznacher Diakonie auf dem Niederreidenbacher Hof stattete der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss einen Besuch ab. Einrichtungsleiter Erwin Harth und der Dienststellenleiter für die Region Birkenfeld, Dieter Groh-Woike, stellten dem Abgeordneten zunächst die Einrichtung vor, wobei sie betonten, dass die Menschen, die sich um einen Wohnplatz im Niederreidenbacher Hof bemühen, dies tatsächlich nötig haben.

In 60 Einzelzimmern, hiervon 17 für ältere Menschen, kann den Wohnungssuchenden normalerweise übergangsweise eine Unterbringung angeboten werden, wobei die Verweildauer üblicherweise nicht länger als ein halbes Jahr dauert. In dieser Zeit wird versucht, den Hilfesuchenden wieder zu stabilisieren, was, so Dieter Groh-Woike, auch notwendig ist, da rund ein Drittel der Bewohner psychische Probleme hat und Hilfe benötigt. Wenn es dann möglich ist, werden die Bewohner zunächst in kleinere zentrale Wohngemeinschaften integriert und sobald wie möglich in dezentrale Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt überwiesen. Dort werden diejenigen, die Hilfe benötigen, weiter von der Wohnungslosenhilfe betreut.

Ziel ist es, dass die Betroffenen nach einer gewissen Zeit wieder in der Lage sind, ihre Angelegenheit selbstständig zu regeln. Dieses Verfahren, das von einer Nachbetreuung begleitet wird, hat sich laut Groh-Woike bewährt, in den vergangenen Jahren haben es mehr als 40 Personen geschafft, wieder selbst für sich zu sorgen.

Etwa 75 Prozent der Bewohner des Niederreidenbacher Hofes kommen aus den Kreisen Birkenfeld, Bad Kreuznach, Kusel und dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Auch die übrigen Bewohner kommen weitestgehend aus Rheinland-Pfalz. Gewalt sei nur in Einzelfällen ein Problem. 16 Menschen finden in der Einrichtung eine Beschäftigung.