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Nahe Zeitung, 14.06.2008

Zuschuss für den Festplatz
Hahnweiler kann Neugestaltung in Angriff nehmen - Trockenmauer anstelle bewachsener Böschung

Die Neugestaltung des Festplatzes am Schützenhaus ist das zentrale Vorhaben der Gemeinde Hahnweiler, die dabei auf die großzügige Unterstützung des Landes bauen kann.

HAHNWEILER. Einen Zuschuss von 30 800 Euro bewilligte das Land Rheinland-Pfalz der Gemeinde Hahnweiler, um den Festplatz am Schützenhaus im Rahmen der Dorferneuerung neu zu gestalten.

Auf 65 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, die bei einem Gesamtvolumen von 53 000 Euro rund 47 400 Euro betragen, bezifferte Innenminister Karl Peter Bruch die Förderung. Nach ersten Gesprächen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier hatte die Gemeinde nur mit 50 Prozent gerechnet.

Vorgesehen ist, den Festplatz mit einer wassergebundenen Decke zu befestigen, eine Trockenmauer anstelle der mit Sträuchern bewachsenen Böschung zu errichten, eines der beiden Rosenbeete in einen Steingarten umzuwandeln und eine Grillhütte zu bauen - und zwar am jetzigen Standort der Altglascontainer, "die wir Richtung Feuerwehrhaus versetzen, um sie aus dem Blickfeld zu entfernen", erläutert Ortsbürgermeister Dietmar Schmitt. "Zur Erhaltung und Stärkung des örtlichen Gemeinschaftslebens ist die Maßnahme von großer Bedeutung", betont der 47- Jährige, während der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss, der den Antrag unterstützte, die Verbesserung des Ortsbilds anführt.

Details und den Zeitplan will der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 17. Juni, ab 20 Uhr festlegen - die Verbandsgemeindeverwaltung präsentiert dazu konkrete Vorschläge.

Eigenleistung soll die Investition der 220-Seelen-Gemeinde, die dank der beiden Windräder über einen gewissen finanziellen Spielraum verfügt, auf ein zu verkraftendes Maß verringern. Etliche Projekte der Dorferneuerung seien erst durch freiwilliges Engagement möglich geworden, verdeutlicht VG-Bürgermeister Volkmar Pees, der auch die von den Hahnweilerern in den letzten Jahren gezeigte Einsatzbereitschaft lobt. "Wir haben die Absicht, die Trockenmauer selbst zu bauen, aber wir dürfen die Einwohner, die stets für die Allgemeinheit zur Stelle sind, nicht zu oft beanspruchen", erklärt Schmitt, der Beispiele wie das ehemalige Kelterhaus, die Leichenhalle und die Buswartehallen nennt: "Auch wenn Arbeiten rund um das Schützenhaus wie die Pflasterung des Vorplatzes anstanden, legten sich jene Bürger ins Zeug, die sich immer bei den Aktivitäten in der Gemeinde hervortun."

Beim Schützenverein sorgte die hohe Belastung des Vorstands dafür, dass sich kein Nachfolger für die Vorsitzende Birgit Schmidtberger fand. Wie der "OB" signalisiert, könnte die Kommune die Trägerschaft des auch als Gemeinschaftshaus dienenden Schützenheims übernehmen, damit der Klub seine Führungskrise überwindet. Allerdings ist die nächste Mitgliederversammlung noch nicht terminiert. (ks)