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Nahe Zeitung, 31.03.2007

Uwe Weber tritt für SPD an
Sozialdemokraten haben Kandidaten für die Wahl zum Bürgermeister der VG Herrstein nominiert

Einer der potenziellen Nachfolger für Bürgermeister Klaus Beck, der im Herbst in den Ruhestand geht, steht seit Donnerstag fest. Die SPD nominierte Uwe Weber.

KEMPFELD. Für Uwe Weber ist das Ergebnis Ansporn und Motivation zugleich: 43 der 44 anwesenden Delegierten haben dem Herrsteiner am Donnerstag in der Wildenburg-Gaststätte ihre Stimme gegeben: Der 45-jährige Diplom-Kaufmann ist somit der Kandidat der SPD für die Urwahl des Verbandsgemeindebürgermeisters am Sonntag, 24. Juni.

Der geschäftsführende Vorstand der Verbands-Arbeits-Gemeinschaft (VAG) sowie die SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion hatten Weber gemeinsam vorgeschlagen. Aus den Reihen der Delegierten kamen keine weiteren Vorschläge, um die VAG-Vorsitzender Reimund Steitz (Mittelreidenbach) ausdrücklich bat. "Auch wenn der Name Weber als Kandidat schon in der Zeitung stand - die Entscheidung trifft dieses Versammlung".

Erst vor wenigen Wochen hatte Verbandsgemeindebürgermeister Klaus Beck mitgeteilt, dass er am 31. Oktober seinen letzten Arbeitstag haben wird. "Jetzt ist es Zeit, den Kandidaten ins Rennen zu schicken, damit wir noch einen vernünftigen Wahlkampf machen können", erklärte Steitz, nachdem Karin Müller, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wildenburg als Hausherrin - sie ist Pächterin der Wildenburggaststätte - die Genossen begrüßt hatte.

Uwe Weber, seit 2005 Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus bei der Kreisverwaltung Birkenfeld, den Delegierten ob seiner politischen Ämter zum Beispiel als ehrenamtlicher Beigeordneter der Verbandsgemeinde Herrstein (2002 bis 2004) und Fraktionsvorsitzender der SPD im Verbandsgemeinderat Herrstein (seit 2004) bestens bekannt, nannte der Versammlung Eckdaten seiner Biografie. Der Vater zweier Söhne (16 und 18 Jahre alt) bezeichnet sich selbst als kooperationsbereiten Teamplayer, der die Region aus unterschiedlichen Perspektiven - "als Einheimischer, als Kommunalpolitiker, als Wirtschaftsförderer" - sehr gut kennt. "Ich will die Region voranbringen, ohne die Menschen und ihre Bedürfnisse zu vergessen", betonte er, bei aller Notwendigkeit keinen Sparkurs mit ständig steigenden Kosten für die Bürger fahren zu wollen.

Bevor die Delegierten die grünen Stimmkärtchen abgaben, ergriffen der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss ("Der Uwe hat einen hohen Bekanntheitsgrad, und die Leute wollen einen Bürgermeister zum Anfassen.") und Bürgermeister Klaus Beck - zum letzten Mal in seiner Amtszeit bei einer Delegiertenversammlung - das Wort. Der 62-Jährige betonte, dass Weber als Bürgermeister und Verwaltungschef der richtige Mann zur richtigen Zeit - "die VG Herrstein ist sehr gut aufgestellt" - ist. Er appelliert an die Bürger, zur Wahl zu gehen. "Das müssen wir schaffen, dass die Wahlbeteiligung nicht im Keller ist. Das muss eines der Ziele bei diesem Wahlkampf sein", so der Verwaltungschef.

Mit dem Ergebnis der Nominierung ist Uwe Weber hochzufrieden. Erleichtert dankte er den Delegierten für ihr Vertrauen. "Das ist ein gutes Gefühl, dass wir alle in einer Reihe stehen. Jetzt kann der Wahlkampf losgehen", leitete der Herrsteiner in den geselligen Teil über. "Ich gebe einen aus." (mix)

Verbandsgemeinde-Bürgermeister Klaus Beck (links) und Landtagsabgeordneter Hans Jürgen Noss (rechts) gratulierten dem frisch gekürten Kandidaten Uwe Weber als erste. Foto: Hosser