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Nahe Zeitung, 27.10.2007

Nord-Umgehung eher machbar
Abgeordneter Noss bittet Verkehrsminister um Prüfung der Alternative

BIRKENFELD. In einem Schreiben an den rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Hendrik Hering hat der SPD- Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss auf die großen Verkehrsprobleme in der Kreisstadt Birkenfeld hingewiesen und für den Bau einer Nordumgehung geworben.

In seinem Schreiben stellt der Abgeordnete fest, dass die vor mehr als 30 Jahren geschaffene Lösung einer schnelleren Durchgangsstraße zwar das Verkehrsaufkommen der B 41 aus der Stadt herausholt. Zunehmend werde aber der Verkehr über die B 269 für die Stadt Birkenfeld und ihre Bürger zu einem Problem. Neben einem generell gestiegenen Verkehrsaufkommen hat sich nach Erkenntnis des Abgeordneten der Schwerlastverkehr erheblich gesteigert. "Mautflüchtlinge" und insbesondere Transporte von und zum Hahn haben dazu geführt, dass sich das Lkw-Aufkommen in Birkenfeld stark erhöht hat, schildert Noss im Schreiben an den Mainzer Verkehrsminister.

Unter Hinweis auf die entsprechende Resolution des Stadtrates vom September dieses Jahres bittet der Abgeordnete den Minister, eine Nordumgehung Birkenfelds zu prüfen. Deren Bau wäre sicherlich einfacher umzusetzen als die im "weiteren Bedarf" des Bundesfernstraßenprogramms vorgesehene Westumgehung.

Für den Wohnwert in der Kreisstadt und das Sicherheitsgefühl der Bürger wäre es nach Meinung des Abgeordneten von großer Wichtigkeit, wenn entsprechende Überlegungen umgesetzt werden könnten. Da dies nach Meinung von Hans-Jürger Noss allerdings noch etliche Jahre dauern dürfte, wäre es erforderlich, bis dahin vernünftige Maßnahmen zu überlegen, wie die derzeitige Belastung möglichst reduziert werden kann.