Startseite | Kontakt | Impressum | Sitemap

www.hans-juergen-noss.de

Nahe Zeitung, 18.01.2007

Tag von Schülern für Schüler
Der Montag steht am Heinzenwies-Gymnasium im Zentrum von Europa

IDAR-OBERSTEIN. Die EU wächst - zum Jahresanfang zählt sie mit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien bereits 27 Länder, und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat seitdem die EU-Ratspräsidentschaft inne. Gute Gründe für einen Europatag in unserem Land, der am Montag, 22. Januar, zum ersten Mal stattfindet. Das Gymnasium an der Heinzenwies schenkt ihm besonders viel Aufmerksamkeit. Am kommenden Montag steht "handlungsorientiertes Lernen durch selbst organisierten Projektunterricht" auf dem Stundenplan. Initiatorinnen des Projektes sind die Sozialkunde-Lehrerinnen Magret Holzer-Zohdi und Gabriele Mertini-Stein.

Die Schüler sollen an diesem Tag einen EU-Staat intensiv kennen lernen und zeigen, was sie in engagierter Teamarbeit auf die Beine stellen können. Dazu wird jede Klasse einen Fragenkatalog zu "ihrem" zuvor ausgelosten Land mithilfe von Computer, Atlas oder der Schulbibliothek beantworten. Bei Zeichen-, Bastel- oder Rechenaufgaben sind dann eigene Fähigkeiten und Kreativität gefordert. Die Ergebnisse bringen die Schüler gemeinsam auf Plakate, um den anderen Gruppen das Gelernte zu veranschaulichen. Auf diesen selbst gefertigten Exponaten liegt auch das Augenmerk der Jury. Ihre Mitglieder sind MdL Hans Jürgen Noss, Elternbeirätin Doris Tatsch-Schmieden, Schulleiter Werner Lehnen sowie Schülersprecher Travis Penner, die darüber entscheiden, welche Klasse sich für den ersten Preis, eine Fahrt nach Straßburg, oder einen der beiden weiteren Preise qualifizieren wird.

Die Organisation obliegt den Schülern der Sozialkunde-Leistungskurse der MSS 12, die nicht nur die Fragen zusammenstellten, sondern auch für den Ablauf des Tages sorgen und den jüngeren Schülern helfend zur Seite stehen werden. Dafür arbeiten die beiden Kurse bereits seit Wochen im und neben dem Unterricht.

Ein Tag von Schülern für Schüler also, der "das Interesse an Europa beleben soll", wie Holzer-Zohdi hofft. "Außerdem wollen wir die Türen unserer Schule öffnen" - denn die Ausstellung der Europa-Plakate wird noch bis zum 5. Februar in der Aula des Gymnasiums zu besichtigen sein. (esz)