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Nahe Zeitung, 15.06.2007

SPD-Kreisvorstand ist für Mindestlohn
7,50 Euro auch für Leiharbeiter gefordert - Entschließung geht an die Berliner Parteispitze

BIRKENFELD. Der SPD-Kreisvorstand ist für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns. Es könne nicht sein, dass jemand, der den ganzen Tag arbeitet, nicht in der Lage ist, von dem Verdienten seine Familie zu ernähren. Der Mindestlohn sollte 7,50 Euro pro Stunde betragen, wobei - wie Kreisvorsitzender Hans Jürgen Noss erläuterte - immerhin fünf Staaten der EU einen zum Teil wesentlich höheren Mindestlohn beschlossen haben.

Selbstverständlich, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Uwe Weber, müsse dieser Mindestlohn auch für Leiharbeiter gelten. Der Kreisvorstand will seine Entschließung an den Parteivorstand in Berlin weiterleiten und entsprechende Bestrebungen unterstützen.

Wie der Kreisvorsitzende Noss in der Sitzung ausgeführt hatte, haben zwischenzeitlich 20 von 27 EU-Staaten einen gesetzlichen Mindestlohn eingeführt. Negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung seien in diesen Ländern nicht festzustellen.