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Nahe Zeitung, 02.10.2007

Gute Chancen für die Krankenhäuser
Noss hält intensivere Kooperation für notwendig

KREIS BIRKENFELD. Die Krankenhauslandschaft in Rheinland-Pfalz wird sich nach Einschätzung des SPD-Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss in den nächsten Jahren deutlich verändern: "Unser Ziel sollte es dabei sein, die gute Gesundheitsstruktur im Landkreis Birkenfeld zu erhalten", betont Noss.

Die Erhaltung und Verbesserung des Angebots im Kreis habe auch im Mittelpunkt von mehreren Besuchen mit dem gesundheitspolitischen Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion und dem damaligen Gesundheitsstaatssekretär Richard Auernheimer im Klinikum in Idar-Oberstein und im Krankenhaus der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld gestanden.

Kritik an Agentur für Arbeit

Die laut Noss starke finanzielle Unterstützung, die beide Krankenhäuser in der Vergangenheit durch das Land erhielten, macht nach seiner Meinung deutlich, "dass Mainz beiden Häusern durchaus gute Zukunftschancen einräumt".

Unerlässlich ist dabei aus Sicht des Abgeordneten allerdings eine intensivere Kooperation zwischen Birkenfeld und Idar-Oberstein sowie gegebenenfalls auch mit anderen Krankenhäusern. Das sei insbesondere für die Elisabeth-Stiftung von erheblicher Bedeutung, meint Noss.

Für diese Einrichtung mit ihrem Berufsförderungswerk wäre es darüber hinaus wichtig, dass die Bundesagentur für Arbeit ihre Geschäftspolitik ändert: Die vorgesehenen Mittel für Qualifizierungsmaßnahmen sollten auch entsprechend verwendet werden, statt es als Erfolg zu verkaufen, wenn diese Gelder wieder an den Bundeshaushalt zurückgegeben werden. "Dies würde den betroffenen Menschen nutzen und auch dem Berufsförderungswerk, das zurzeit große Auslastungsprobleme hat, wesentlich weiterhelfen", unterstreicht der Abgeordnete.

Gespräch in Mainz geführt

Die angedachten neuen Aufgabenfelder im Bereich der Augenheilkunde und der konservativen Wirbelsäulenorthopädie bieten ausbaufähige Chancen für das Birkenfelder Krankenhaus, die auch genutzt werden sollten. Noss: "Die Elisabeth-Stiftung mit ihren rund 600 Beschäftigten hat unter der Voraussetzung, dass Krankenhaus und Berufsförderungswerk gesund sind und sich hieraus Synergieeffekte erzielen lassen, gute wirtschaftliche Möglichkeiten und stellt für den gesamten Kreis einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Es ist daher gut, dass alle entscheidenden Politiker im Kreis gemeinsam versuchen, die vorhandene gute Krankenhauslandschaft dauerhaft zu sichern." Er selbst habe erst kürzlich gemeinsam mit Landrat Axel Redmer in Mainz diesbezüglich ein Gespräch mit dem zuständigen Staatssekretär Habermann geführt, berichtet Noss.