Startseite | Kontakt | Impressum | Sitemap

www.hans-juergen-noss.de

Nahe Zeitung, 02.08.2007

Eine Einrichtung mit Modellcharakter
SPD-Fraktionschef besuchte Elisabeth-Stiftung

BIRKENFELD. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag, Jochen Hartloff, besuchte in Begleitung des Abgeordneten Hans Jürgen Noss die Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld.

Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Schneider und DRK-Verwaltungsratsvorsitzender Wolfgang Hey dankten den beiden Landespolitikern für die vielfältige Unterstützung. In Mainz genieße die Stiftung hohes Ansehen, was dadurch verdeutlicht werde, dass in Birkenfeld das Modell "Elektronische Patientenakte" eingeführt werde. Die Gesundheitsministerin Malu Dreyer werde noch in diesem Jahr das Projekt der Öffentlichkeit vorstellen.

Auch die beabsichtigte Erweiterung des medizinischen Angebots werde, wie Wolfgang Hey betonte, seitens des Landes durchaus positiv bewertet. Dabei stehe nicht eine Ausweitung der Kapazitäten im Mittelpunkt, sondern sinnvolle Kostenersparnisse für alle Beteiligten. Insgesamt bilde die Elisabeth-Stiftung, wie Dr. Schneider ausführte, ein sinnvolles Dach für das Krankenhaus, das Berufsförderungswerk und das Altenheim in Kirschweiler. Aus der Struktur ergeben sich nach seinen Worten Synergieeffekte, die es zu erhalten gilt.

97 von 100 Jugendlichen, die sich bei der Stiftung in berufsvorbereitenden Maßnahmen befanden, konnten vermittelt werden - nannte Dr. Schneider eine weitere für ihn erfreuliche Zahl. Dies mache deutlich, dass hervorragende Arbeit geleistet werde.

Auf harsche Kritik bei allen Gesprächsteilnehmern stieß, dass die Bundesanstalt für Arbeit ihre Maßnahmenförderung derzeit stark reduziert. Hartloff forderte, sich den Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu stellen und dafür zu sorgen, dass Arbeitslose durch geeignete Maßnahmen mit einer verbesserten Qualifikation an den Arbeitsmarkt zurückkehren können. Noss ergänzte, es sei zwar bemerkenswert, wenn die Bundesanstalt für Arbeit Überschüsse erwirtschafte. Dies dürfe aber auf gar keinen Fall auf Kosten der Arbeitslosen geschehen.