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Nahe Zeitung, 24.07.2006

Förderzusage fürs neue Bad bekräftigt
Innenstaatssekretär informierte sich in Idar-Oberstein über den Sachstand

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss und des Beigeordneten Bruno Zimmer kam Innenstaatssekretär Roger Lewentz nach Idar-Oberstein, um mit dem Stadtvorstand über den Sachstand des geplanten Kombibads zu diskutieren.

IDAR-OBERSTEIN. Positiv bewertete Innenstaatssekretär Roger Lewentz bei einem Besuch in Idar-Oberstein, dass das neue Komibad im Gewerbepark Nahetal gebaut werden soll. Oberbürgermeister Hans Jürgen Machwirth bedankte sich dafür, dass seitens des Landes nicht nur das geplante Ganzjahresbad gefördert, sondern auch die zukünftige Multifunktionshalle im Gewerbepark Nahetal mit 80 Prozent bezuschusst wird. Der OB erläuterte, dass derzeit noch über das Betreibermodell für das neue Bad diskutiert wird, unter anderem auch ein sogenanntes Public Privat Partnership (PPP)-Projekt.

Der Staatssekretär bekundete, dass er sich selbstverständlich an die von seinem Vorgänger - dem jetzigen Wirtschaftsminister Hendrik Hering - gegebene Zusage zur Förderung des Idar-Obersteiner Bades gebunden fühle. Die Maßnahme stehe jedoch in Konkurrenz zu anderen Schwimmbad-Projekten, denn etliche Kommunen haben Förderanträge gestellt. Diese könnten voraussichtlich nicht alle bedient werden, erklärte Lewentz. Daher sei es wichtig, dem Innenministerium möglichst schnell ein Grobkonzept für das Ganzjahresbad mit erster Kostenschätzung vorzulegen, damit die entsprechenden Mittel gebunden werden könnten.

Beigeordneter Bruno Zimmer erläuterte, dass die Stadtwerke jetzt, da der Gewerbepark als Standort festgelegt sei, ihre Anforderungen formulieren werden. Grundlage der Planung für das Ganzjahresbad sei nach wie vor die bereits für den Standort Kammerwoog gefertigte Ausschreibung. Natürlich müssten die Planungen aber noch an den neuen Standort angepasst werden, vor allem in Bezug auf die erwarteten Synergieeffekte mit der Multifunktionshalle. "Wir wollen für die geplanten neun Millionen Euro so viel Bad wie möglich bekommen", betonte Zimmer. Er verwies auch auf die Zusage der Kreisverwaltung Birkenfeld, dass die neue Anlage auch den Bäderbedarf des Landkreises mit abdecke und somit von anderen Kommunen keine Konkurrenz zu erwarten sei. Diese Aussage des Kreises zur interkommunalen Zusammenarbeit wurde von Lewentz ausdrücklich begrüßt.

Auch die Entscheidung für den Standort im Freizeitbereich des Gewerbeparks bewertete er positiv, vor allem im Hinblick auf die zu erwartenden Synergieeffekte. Hinsichtlich der Betreiberfrage zeigte sich der Gast aus Mainz offen und schlug vor, alle Betroffenen zu einem Gespräch nach Mainz einzuladen, sobald das Konzept für das Ganzjahresbad vorliegt. Zu diesem Termin sollen dann auch gleich Vertreter der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) sowie des Wirtschaftsministeriums dazukommen, um dabei bei Bedarf noch andere Fördermöglichkeiten abzuklären. Vor dem Start des Projektes müssen nach Ansicht von Lewentz die Rahmenbedingungen für Stadt, Betreiber und Ministerium klar definiert sein. Außerdem ist das "Ja" des Rechungshofes notwendig, denn in seinem Haus würden diesem nunmehr alle größeren Projekte vorgelegt, sagte der Staatssekretär.