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Nahe Zeitung, 10.08.2006

Nur noch zur Hälfte belegt
Noss erkundete bei Stiftung aktuelle Probleme des Berufsförderungswerks

BIRKENFELD. Ein Informationsbesuch stattete der SPD-Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld ab. Bei einem Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstand, Dr. Wolfgang Schneider, sowie dem Krankenhausdirektor Hans-Guido Baltes stand die derzeitige Situation der Stiftung im Mittelpunkt.

Insbesondere im Bereich des Berufsförderungswerkes seien zurzeit massive Auslastungsprobleme vorhanden, sagte Dr. Schneider. Nach Meinung des Abgeordneten macht es wenig Sinn, wenn sich Frank J. Weise, der Chef der Bundesagentur für Arbeit, dafür feiern lässt, mehrere Milliarden Euro einzusparen, gleichzeitig aber dringend erforderliche Qualifizierungsmaßnahmen von Arbeitssuchenden rigoros zurückgefahren werden. Dieses Gebaren treffe das Berufsförderungswerk in Birkenfeld, welches hervorragend ausgestattet sei und über hoch qualifizierte engagierte Mitarbeiter verfüge, ganz besonders.

Belegungsrückgänge bis zu 50 Prozent sind, wie Dr. Schneider anmerkte, leider auch an den Beschäftigtenzahlen der Stiftung nicht spurlos vorbeigegangen. Er bedankte sich bei dem Abgeordneten ausdrücklich für die starke Unterstützung, die die Stiftung in den vergangenen Jahren Seitens des Landes erfahren hat. Noss sagte zu, die Problematik des Berufsförderungswerkes bei den zuständigen Stellen in Mainz weiter zu thematisieren, damit auch von dort Einfluss auf die Bundesagentur für Arbeit genommen werden kann.

Krankenhaus stärken

Anschließend berichtete Krankenhausdirektor Hans-Guido Baltes über die anstehenden Investitionen und weiteren Vorhaben, die den Bestand des Birkenfelder Krankenhauses langfristig sichern sollen. Die Gesprächsteilnehmer waren sich dahingehend einig, dass das Birkenfelder Krankenhaus, welches der Grundversorgung dient, mittelfristig noch stärker als bisher mit anderen Krankenhäusern kooperieren müsse.

Hans-Jürgen Noss versprach seine Unterstützung für das Birkenfelder Krankhaus und begrüßte, dass die Verantwortlichen vor Ort sich der großen Herausforderungen im Gesundheitswesen bewusst sind und permanent versuchen, durch die Nutzung von Nischen und das Angehen von innovativen Projekten, das Krankhaus zu stärken und zu sichern.

Abschließend bedankte sich der Abgeordnete für das informative und offene Gespräch und versprach seine Unterstützung bei den Lösungen der anstehenden Probleme, wobei er auch auf die wichtige wirtschaftliche und strukturelle Bedeutung der Elisabeth-Stiftung für den gesamten Raum Birkenfeld hinwies.