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Staatszeitung Nr. 33 - 08.09.2008

Bachelor-Studiengänge kommen

In Zukunft wird es an der rheinlandpfälzischen Verwaltungsfachhochschule und der Polizeischule Bachelor-Studiengänge geben. Die bisherigen Diplom- Abschlüsse sollen nicht mehr angeboten werden. Mit einem entsprechenden Gesetzentwurf, der während
der Plenarsitzung am Mittwoch in erster Lesung beraten wurde, will die Landesregierung dem Bologna-Prozess Rechnung tragen. Demnach soll es europaweit vergleichbare Abschlüsse geben. Der Gesetzentwurf wurde einstimmig in den Innenausschuss verwiesen. An die Stelle der bisherigen Abschlüsse Diplom-Verwaltungswirt und Diplom-
Verwaltungsbetriebswirt würden künftig Bachelor-Abschlüsse treten, erklärte Innenminister Karl Peter Bruch (SPD). Dies gelte auch für den Fachbereich Polizei, der derzeit den Abschluss des Diplom-Verwaltungswirts verleiht. Die Änderung trage unter anderem dem Bologna-Prozess Rechnung, so Bruch. Die Umstellung auf Bachelor-Studiengänge sei sinnvoll. „Ich gehe davon aus, dass wir in Rheinland-Pfalz davon profitieren“, sagte Bruch. Dafür solle nun eine Rechtsgrundlage geschaffen werden. Eigene Studienordnungen werden die Umstellung im Detail regeln, kündigte
Bruch an. „Es wird sich meines Erachtens auch nicht so viel ändern“, sagte Bernhard
Henter (CDU).
Daher werde die CDU dem Gesetzentwurf zustimmen. Es handele sich um Änderungen, die das Studium verbessern sollten, so Hans Jürgen Noss (SPD). Zudem werde durch den Gesetzentwurf eine Entbürokratisierung stattfinden. Die Einführung von Bachelor-Studiengängen sei unbedingt erforderlich, sagte Thomas Auler (FDP). „Wir können mit dieser Lösung gut leben“.