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Pressemitteilung, 27.06.2008

Noss: Zwei Jahre Bewährungsstrafe für Ex-Rettungswachenleiter

„Die gestrige Verurteilung des Angeklagten zu zwei Jahren Haft auf Bewährung ist angemessen. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass aus niedrigen Beweggründen der Funkverkehr zum Rettungshubschrauber gestört wurde und damit Gefahren für das Leben oder die Gesundheit von Menschen billigend in Kauf genommen wurden. Ein solches Verhalten verdient ein angemessenes Urteil“, kommentiert der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans Jürgen Noss, das Urteil des Amtsgerichts Trier.

Hintergrund: Bei Rettungseinsätzen des luxemburgischen Hubschraubers auf deutschem Gebiet wurde der Funkverkehr minutenlang mit einem Pfeifton unterbrochen. Aufgrund dieser Störungen traf der Hubschrauber mehrmals verspätet am Unfallort ein. Als Motiv des Angeklagten, der früher nebenberuflich als Rettungsassistent bei der Luxembourg Air Rescue gearbeitet hatte, nannte das Gericht den Hass des Angeklagten auf seinen früheren Arbeitgeber. Er war im Streit aus seinem Arbeitsverhältnis ausgeschieden und hätte dies bis heute nicht verkraftet, so das Gericht.

Noss: „Das alles kann und darf keine Entschuldigung sein. Bei einem Rettungseinsatz können Minuten über Leben und Tod eines Patienten entscheiden. Deshalb ist es gut, wenn sich mit dem Einsatz des luxemburgischen Rettungshubschraubers im Bereich Trier, Trier-Saarburg und Bitburg diese Zeitspanne bei einer Notfallrettung erheblich verkürzen lässt. Bedanken möchte ich mich bei der Landesregierung, die es als ihre Pflicht angesehen hat, den damals aufgetretenen Funkstörungen nachzugehen und sofort gehandelt hat. Die Landesregierung hat in dem ihr möglichen Rahmen gegenüber dem Parlament ein Höchstmaß an Transparenz gezeigt und immer umfassend informiert.“