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Pressemitteilung, 08.08.2007

Noss: Drogen: Problematik offen angehen - Kriminalität massiv bekämpfen

„Null Toleranz und der Ruf nach Ermittlungsverfahren gegen Jugendliche und Heranwachsende sind die Rezepte der CDU. Kein Wort verliert man dort über Drogenprävention und andere Maßnahmen“, kommentiert Hans Jürgen Noss, innenpolitischer Sprecher der SPD- Landtagsfraktion die jüngste Pressemeldung der CDU zur Drogenproblematik beim Technofestival „Nature One“ im Hunsrück.
Die ohne Zweifel besorgniserregenden Zahlen werden Anlass für eine ernsthafte Diskussion sein, zeigen aber auch, dass die verstärkte Kontrolle durch die Polizei erfolgreich ist und weiterhin nötig bleibt.
Mit Blick auf die CDU bemerkt Noss: „Verbote und Ermittlungsverfahren sind das eine, die ernsthafte Beschäftigung mit den Ursachen der Drogenproblematik sowie deren Prävention, insbesondere bei jungen Menschen, das andere. Die Unterstützung von Projekten und Angeboten in Rheinland- Pfalz, die sich einer problemorientierten und auch drogenpräventiven Arbeit mit Jugendlichen widmen, muss weiter gefördert werden.“
Noss: „Auf der anderen Seite steht die konsequente Bekämpfung der Drogenkriminalität. Diese wird offen angegangen, nicht beschönigt und massiv bekämpft. Wer einseitig nur auf die Drogenproblematik bei den konsumierenden Jugendlichen und Heranwachsenden blickt, springt zu kurz. Gleichzeitig muss die dahinter stehende Kriminalität um Gewinnung und Vertrieb bekämpft werden. Das funktioniert nur mit der Bestrafung der Dealer und deren krimineller Hintermänner.“