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Staatszeitung, Nr. 25 - 17.07.2006

Wichtiger Wirtschaftsfaktor Flughafen Frankfurt-Hahn
Die positiven Entwicklungen des Flughafens Frankfurt-Hahn übertreffen mittlerweile alle Wachstumsprognosen in den Bereichen Passagier- und Frachtaufkommen der vergangenen Jahre.
Nach konservativen Schätzungen werden in fünf Jahren 10 bis 12 Millionen Passagiere den Flughafen jährlich nutzen. Einen Landesentwicklungsplan, der diese Entwicklungen berücksichtigt, gibt es bisher nicht. Nach einer Anfrage der Abgeordneten Alexander Licht und Hans-Josef Bracht (CDU) fand eine Mündliche Aussprache zum „Masterplan Hunsrück“ statt.

Die grundlegende Bedeutung „langlebiger Konzepte“ für den Flughafen Frankfurt-Hahn betonte Alexander Licht (CDU). Als Arbeitgeber sei der Flughafen besonders wichtig, da in anderen Bereichen ständig sozialversicherungspflichtige Jobs wegfallen würden und somit die Sozialversicherungssysteme gefährdeten. Der Plan sei bereits in Verzug und er bezweifle, ob das Ministerium schnell und flexibel eine Lösung finde. Schließlich brauche der Ministerpräsident „Dampf unterm Kessel.“

Besonders wichtig sei der Jobmotor Flughafen, da die Menschen sehen, dass sich etwas bewegt, meinte Hans Jürgen Noss (SPD). Etwa 60 Prozent der Beschäftigten kämen aus dem Rhein-Hunsrück Kreis. Etwa 8,5 Millionen Fluggäste jährlich sage man für die kommenden Jahre voraus. Diese Planung sei so nicht voraus zu sehen gewesen.

Auch Günter Eymael (FDP) sagte, niemand habe vor zehn Jahren gedacht, dass sich die Region so positiv entwickle. Nun müssten sich auch die Rahmenbedingungen weiterentwickeln. Dazu zähle auch die Hunsrückbahn, die zur Verbesserung der Verkehrssituation beitragen kann. Die Planungen sollten mit den Menschen vor Ort beraten werden, denn „70 bis 80 Prozent der Bevölkerung sollte man hinter sich haben“.

Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) sieht alle Planungen auf einem guten Weg und einen Verzug kann er nicht erkennen. Schnelligkeit gehe außerdem nicht vor. Wichtiger sei, dass man die Gemeinden mitnehmen wolle. Den Masterplan IV möchte die Regierung im Herbst vorstellen.