Startseite | Kontakt | Impressum | Sitemap

www.hans-juergen-noss.de

Staatszeitung Nr. 24 - 11.07.2005

Beispielhaftes privates Engagement
SPD-Arbeitskreis Gesundheit besuchte Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld

Auf Initiative des Abgeordneten Hans Jürgen Noss besuchte der Arbeitskreis Gesundheit der SPD-Fraktion die Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld, die sich zwischenzeitlich weltweit einen guten Ruf erworben hat, wenn es gilt, Leukämie- und Tumorkranken zu helfen.
Nach Darstellung des Vorstandsvorsitzenden, Emil Morsch, verfügt diese mit über 300 000 registrierten Spendern mittlerweile über die zweitgrößte Spenderdatei in Deutschland, die immer dann gefragt ist, wenn es gilt, für leukämiekranke Menschen einen geeigneten Knochenmarkspender zu finden. Um die Blutproben bei größeren Blutentnahmeaktionen zeitnah zu untersuchen hat die Stiftung ein eigenes HLA-Labor eingerichtet, das zu den größten und modernsten Laboren in Europa zählt.
Die 1986 gegründete Stiftung, führt mittlerweile auch die Spenderdateien etlicher arabischer Staaten, wie z.B. von Syrien und Jordanien. Sie ist darüber hinaus in Russland aktiv und hat in der Charité in Berlin ein internationales Stammzellenspendersuch- und Transplantationszentrum für den gesamten osteuropäischen Raum errichtet.
Hans Jürgen Noss, wies auch auf die wichtige wirtschaftliche Dimension der Stiftung hin, die zwischenzeitlich etwa 40, meist hochwertige Arbeitsplätze, geschaffen habe.
Bei einem Rundgang durch das Labor erläuterte die ärztliche Direktorin, Frau Dr. Himmel, die einzelnen Schritte, die für die Typisierung eines Spenders erforderlich sind. Sie betonte, dass man sich dabei hochmoderner Verfahren bediene und die Typisierungen nicht nur seriologisch, sondern sequenziell durchführe, wodurch eine noch bessere Übereinstimmung zwischen Spender und Patient erreicht werden kann. Die Stiftung sei derzeit damit beschäftigt, eine Apherese-Einheit zur Entnahme von Stammzellen einzurichten. Die Vielzahl von zueinander gehörenden Aktivitäten und die sich dadurch für den Patienten ergebenden Synergieeffekte, haben die Stiftung weltweit bekannt gemacht.
Ernst-Günter Brinkmann, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD zeigte sich, ebenso wie die übrigen Mitglieder des Arbeitskreises, von dem hohen Leistungsvermögen der Stiftung beeindruckt und bezeichnete es als beispielhaft, was privates Engagement in solch kurzer Zeit für die Allgemeinheit bewegen kann.
Zum Abschluss ging Marianne Grosse mit gutem Beispiel voran. Sie ließ sich typisieren und in die Spenderdatei aufnehmen.