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Staatszeitung Nr. 33 - 12.09.2005

Berufsförderungswerk als vorbildlich bezeichnet
Gesundheits-Arbeitskreis der SPD besuchte die Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld

Auf Anregung der Abgeordneten Hans Jürgen Noss und Peter Wilhelm Dröscher besuchte der Arbeitskreis Gesundheit der SPD-Fraktion die Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld. Sie wurden von Landrat Axel Redmer und Bürgermeister Manfred Dreier begleitet. „Wir kommen erneut gerne, um uns über die vielfältige Arbeit ihrer Einrichtung zu informieren“, bemerkte der gesundheitspolitische Sprecher, Ernst-Günter Brinkmann. Bereits vor einem Jahr war man in der Stiftung. Damals wurden die Aufgabenschwerpunkte des Krankenhauses besprochen, während bei dem jetzigen Besuch vordringlich das Berufsförderungswerk im Mittelpunkt stand.
Wie Verwaltungsratsvorsitzender Wolfgang Hey und Abteilungsleiter Franz Hermann Semrau erläuterten, werden in der Stiftung rund 30 verschiedene Berufsausbildungsgänge angeboten. Rund 600 Ausbildungsplätze stehen für Menschen bereit, die ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, weil sie beispielsweise wegen eines Unfalles körperlich beeinträchtigt sind. In den vergangenen Jahren wurde nach einer in der Regel zweijährigen Ausbildung eine Vermittlungsquote von teilweise über 80 Prozent in den ersten Arbeitsmarkt erzielt. Damit konnte von Schicksalsschlägen schwer getroffenen Menschen eine positive Perspektive für ihr weiteres Leben gegeben werden. Durch finanzielle Kürzungen der Kostenträger (Rentenversicherung, Arbeitsagenturen und Berufsgenossenschaften) ist, wie Wolfgang Hey weiter mitteilte, die Zahl der Rehabilitanden stark rückläufig. Die SPD-Landtagsabgeordneten Friederike Ebli und Marianne Grosse berichteten, dass die Berufsförderungszentren bundesweit davon betroffen seien. Hans Jürgen Noss wies in diesem Zusammenhang auf die große arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Elisabeth-Stiftung hin, die eine der größten Arbeitgeber im Landkreis Birkenfeld sei.
Ernst-Günter Brinkmann betonte abschließend, dass die SPD-Landtagsfraktion die Problematik erkannt habe und sich damit intensiv beschäftigen werde.